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Volleyball-Verbandsliga : Mit der Lizenz zum Trainieren

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Martin Stegmann übernimmt bei der VG Elmshorn wieder die Verantwortung / Sechs Teams steigen ab

shz.de von
erstellt am 15.Sep.2017 | 16:00 Uhr

Das wird eine harte Auslese, wenn es am Ende dieser Saison um die Mannschaften geht, die in der Volleyball-Verbandsliga Hamburg verbleiben dürfen. Fünf von elf steigen ab, lediglich die Jugendauswahl des Hamburger Volleyball-Verbandes (HVBV) mit dem Namen VC Olympia hat wie üblich eine Bestandsgarantie.

Der Grund für diesen harten Schnitt: Der HVBV verringert die Zahl der Teilnehmer zur Spielzeit 2018/19 auf neun Mannschaften. Es wird dann im sogenannten Saarmodell gespielt, bei dem die Auswärtsteams pro Spieltag nur einmal antreten. Dies wird in den tieferen Ligen bereits seit mehreren Jahren praktiziert.

Rang sechs ist folglich der Platz, der im Normalfall für den Klassenerhalt reicht. Platz fünf wird nötig, wenn der VC Olympia am Ende in der unteren Hälfte des Klassements steht. „Deshalb wird es eine spannende Saison“, prognostiziert Martin Stegmann, der wieder als Spielertrainer die Verantwortung für die erste Mannschaft der Volleyball-Gemeinschaft Elmshorn trägt. Hanna Kaczmarczyk zieht studienbedingt nach Kiel um und hat daher nicht mehr die nötige Zeit, um das Traineramt wahrzunehmen. Ganz weg ist sie aber nicht und will auch so lange es geht bei den Spielen präsent sein. „Auch im Training hat sie die Jungs ab und an bewegt“, sagt Stegmann dankbar für die Unterstützung. Eine weitere ist aber, entgegen früherer Jahre, nicht nötig. Der 46-Jährige ist mittlerweile im Besitz der für die Verbandsliga vorgeschriebenen C-Trainer-Lizenz.

Zum Auftakt empfängt die VGE morgen, Sonnabend, von 14.30 Uhr an in der Halle der Boje-C.-Steffen-Gemeinschaftsschule am Koppeldamm die HT Barmbek-Uhlenhorst und die VG WiWa. Gegen letzteres Team hatte es in der Vorsaison zwei Niederlagen gehagelt, in der Abschlusstabelle stand der morgige Gastgeber aber vor den Hamburgern. „Die sind unangenehm zu spielen“, so Stegmann, der dem eigenen Sieg beim Flora-Pokal vor zwei Wochen keine Bedeutung beimessen will. „Ich weiß nicht, wie aussagekräftig das war“, sagte er angesichts fehlender Spieler auf beiden Seiten.

Bei der Volleyball-Gemeinschaft fehlen zwei Namen im Vergleich zur Vorsaison. Niels Warnke hat das Team verlassen, ebenso Jonas Reum, der wieder für Norderstedt aufschlägt. Auf der Diagonalposition verstärkt der 20 Jahre alte Maxi Prokscha (kam vom TuS Esingen) die VGE.

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