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Fussball-Landesliga : „Mir gefällt die Rolle als Lautsprecher“

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

FCE-Verteidiger Lars Gersdorf spricht über neue Prioritäten und den Abstiegskampf

Die Landesliga-Fußballer des FC Elmshorn taumeln in der Hammonia-Staffel von Niederlage zu Niederlage. Dabei zieht sich die Defensivproblematik des Teams von der Wilhelmstraße wie ein roter Faden durch die bisherige Saison. Vor dem „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen Schlusslicht FK Nikola Tesla (Sonntag, 12 Uhr) haben wir Routinier und Stand-By-Spieler Lars Gersdorf (34) zur derzeitigen Situation befragt.

Herr Gersdorf, am vergangenen Wochenende haben Sie Ihr Startelf-Debüt in dieser Saison gefeiert. Wie fällt Ihr Fazit aus?
Lars Gersdorf: Die 0:1-Pleite gegen Halstenbek-Rellingen II schmerzt natürlich. Ich sehe uns als Team aber auf einem guten Weg, wir waren in der Defensive kompakter. Ich persönlich mache auch Fortschritte, topfit bin ich allerdings noch längst nicht.

Sie sprechen Ihren Fitnessstand an. Warum verlief die Vorbereitung so holprig für Sie?
Neben meinem Job kümmere ich mich derzeit alleine um meinen Sohn (zwei Jahre alt, Anm. d. Red.). Ich bin somit extrem eingespannt und besonders am Abend, wenn das Training stattfindet, bin ich Zuhause bei meinem Sohn. Ich habe bislang lediglich zwei Trainingseinheiten mit dem Team absolviert und auch nebenbei nur wenig Sport betrieben.

Macht man sich angesichts dieser Konstellation Gedanken über das Karriereende?
Das nicht, jedoch haben sich die Prioritäten verändert. Ich liebe den Sport und möchte dem Team so gut wie möglich helfen, andere Dinge stehen aber im Vordergrund. In den nächsten Wochen wird sich meine persönliche Situation entspannen, allerdings werde ich auch in Zukunft nicht drei Mal in der Woche trainieren können.

Sehen Sie sich dennoch in der Lage, dem Team zu helfen?
Absolut, ansonsten würde ich sofort die Schuhe an den Nagel hängen. Ich sehe mich aufgrund meiner Erfahrung als eine Art Anführer und versuche die Jungs zu pushen. Mir gefällt die Rolle als Lautsprecher.

Was stimmt Sie angesichts von vier Niederlagen in Serie positiv?
Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, jeder zieht mit. Uns fehlt nur ein Erfolgserlebnis. Wir haben erst vier Duelle hinter uns, die Saison ist noch sehr lang. Uns ist aber natürlich bewusst, dass wir langsam aber sicher anfangen müssen zu punkten.

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erstellt am 28.Aug.2015 | 16:00 Uhr

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