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Fussball-Kreisliga : Meister-Dusche für Mirco Seitz

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fußball: Union Tornesch mit feucht-fröhlicher Meisterfeier nach 6:1 über TSV Heist – Uetersen II und Kummerfeld kämpfen um Vizetitel

Verteidiger Daniel Arndt kletterte auf das Dach des Clubheims an der Friedlandstraße. Mirco Seitz wurde unter einem Vorwand vor die Tür gelockt. Dann ergoss sich aus der Höhe auch schon ein Eimer mit 20 Liter Wasser über den Kopf des Trainers. Feucht-fröhlich feierten die Kreisliga-Fußballer von Union Tornesch das 6:1 (1:0) beim TSV Heist und den vorzeitigen Titelgewinn in der Staffel 8. „Mein Bedarf an Duschen ist gedeckt“, sagte Seitz, der seinen Trainerjob bald Stefan Dösselmann überlässt, aber als Ligaobmann weitermacht.

Der Heistmer Coach Ingo Jopp, von 2005 bis 2010 Seitz’ Vorgänger beim FC Union, gratulierte den Torneschern zur (programmierten) Meisterschaft, aber nur zähneknirschend zum Sieg. Jopp erachtete sowohl die beiden Foulelfmeter für die Gäste als auch das 4:1 von Mac Meyer („fünf Meter abseits.“) als diskussionswürdig. Berechtigt aus seiner Sicht war aber die Rote Karte, die sich Tiago Gomes wegen einer Notbremse einhandelte. Nach Schwierigkeiten bis dahin waren die Tornescher vom Weg zum Sieg nicht mehr abzubringen. Die ersten Bierfontänen spritzten sofort mit dem Abpfiff. Es wurde noch eine rauschende Party im Clubheim, wo die Spieler in einem aufblasbaren Gartenpool badeten und es so richtig krachen ließen. In ein paar Wochen wollen das auch die Akteure des TSV Uetersen II, die der Vizemeisterschaft mit dem 5:1(2:0) über den TuS Appen ein Stück näher kamen.

Konkurrent Kummerfelder SV überzeugte mit einem 7:0 (3:0) auswärts über Gencler Birligi, ist aber selbst im Falle eines Erfolges über den Tabellenzweiten (Sonntag) auf Schützenhilfe des SSV Rantzau II am letzten Spieltag in Uetersen angewiesen. Die Barmstedter werden dann auf Stürmer Marco Jensen verzichten müssen, der beim 1:2 (0:2) auswärts gegen den TuS Holstein Quickborn einen Handgelenksbruch erlitt. „Bei solchen Unfällen wird das Ergebnis zur Nebensache“, ärgerte sich SSV II-Coach Florian Strauß. In der Staffel 2 blieb der SC Egenbüttel II dank des kampflosen 3:0 gegen Vahdet Hamburg „überm Strich“.








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