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Hochsprung : „Mein Ziel: 1,81 Meter springen“

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Nach den Deutschen U23-Meisterschaften peilt Fenja Krohn die Qualfikation für die U20-Europameisterschaften an.

Am Wochenende belegte die Hochspringerin Fenja Krohn von der LG Elmshorn bei den Deutschen U23-Meisterschaften mit übersprungenen 1,74 Metern den sechsten Platz. Hier erklärt sie, warum es dieses Mal nicht mit einer Medaille klappte.

Mit welchen Zielen sind Sie zu den Deutschen U23-Meisterschaften gefahren?
Fenja Krohn:
Ich hatte ein einziges Ziel: Ich wollte 1,81 Meter hoch springen. Platzierungen hatte ich dabei nicht im Sinn, wobei es relativ gute Chancen gab, auf Platz drei zu springen. Ich kenne die meisten DM-Teilnehmerinnen schon von anderen Meetings. Bei ihren letzten Wettkämpfen sind sie meist 1,74 oder 1,75 Meter gesprungen.

Waren Sie enttäuscht, dass es mit dem Überqueren von 1,78 Metern in Wetzlar nicht klappte?
Ja, denn ich wollte höher springen. Zwar habe ich eine recht konstante Leistung abgeliefert – insbesondere, da ich die Woche vorher nicht richtig trainieren konnte und mein Trainer und ich gehofft haben, dass mein Oberschenkel hält. Aber ich wollte mehr.

Woran hat es gelegen? An der Nervenstärke oder an äußeren Einflüssen?
Das Wetter war perfekt. Ich war morgens richtig aufgeregt. Als ich mich warm gemacht habe, hat sich das wieder gelegt und im Wettkampf war ich auch ruhig. Nur als es um die 1,78 Meter ging, kehrte die Aufregung zurück.

Welche weiteren Termine stehen auf Ihrem Programm?
Ich nehme nächstes Wochenende an den Norddeutschen Meisterschaften in Göttingen teil und starte in der Woche darauf in Mannheim. Das ist der entscheidende Wettkampf für die Nominierung für die U  20-Europameisterschaften in Eskilstuna (Schweden).

Die DLV-Norm für Eskilstuna liegt bei 1,81 Metern. Sind die für Sie realistisch?
Ja, schon. Ich habe auf alle Fälle die Kraft, um das zu springen. In Wetzlar hat die Technik wegen des Trainingsrückstands etwas gefehlt. Und der Rest war Kopfsache.

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