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Handball : Mehr als nur ein sportlicher Vergleich

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2015 | 16:47 Uhr

Im Frühjahr hielt sich der TSV Ellerbek im Hamburger Pokal den damals noch klassentieferen Nachbarn TuS Esingen in Tornesch noch mit 26:25 vom Leib. Gut acht Monate später treffen die Handballteams erstmals in der Handball-Oberliga Hamburg/SH aufeinander, und dieses Spiel am Sonnabend (19:30 Uhr, Harbig-Halle) ist mehr als sportlicher Vergleich.

TuS-Trainer Till Krügel spielte in der vergangenen Serie noch in Ellerbek, sein Mitstreiter Claas-Peter Schütt war schon als Spieler und Trainer für den TSV tätig. „Die Jungs werden sich schon wegen dieser Konstellation zerreißen“, sagte Schütt. Ellerbeks Trainer Kevin Ehrenberg hofft vor allem, alle Spieler wieder gesund beisammen zu haben. „Wir müssen so schnell wie möglich wieder in die Spur finden“, sagte er angesichts von 2:4 Punkten. „Das Mittwochstraining war ein guter Anfang.“

Bei Esingen hat Rückraum-Schütze Max-Lennart Albrecht, der in drei Spielen 21 Mal traf, seine Grippe ebenso überwunden wie Jan Rabe. Letzterer Kreisläufer wird künftig wohl mehr Spielanteile bekommen, weil Nicolas Philippi den Kader wegen eines Studiums in Dresden verlassen hat. Da Spielmacher Timo Kreckwitz nach einer Fußverletzung wieder dabei ist und die U21-Spieler Mike König und Hannes Haas (TuS II) doppelt spielberechtigt sind, bleibt der Kader unverändert. Bei der Frage, ob sich die jugendliche Dynamik (TuS) gegen taktische Erfahrung (TSV) durchsetzen wird, stehen Kreisläufer Christian Brandt und Christopher Behre im Fokus. Wenn die Tornescher Abwehr das Duo kontrollieren kann, ist der Ausgang der Prestige trächtigen Partie offen.

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