Fußball : Mehr als nur ein Sieger

Entwischt: Pinnebergs Sascha Richert (rechts) zieht an Gegenspieler Pascal Hermanns vorbei.
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Entwischt: Pinnebergs Sascha Richert (rechts) zieht an Gegenspieler Pascal Hermanns vorbei.

VfL Pinneberg siegt beim Hass+Hatje-Cup. SVHR stellt neuen Premium-Sponsor vor.

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21. Juli 2014, 16:00 Uhr

Pinneberg | In der Vorbereitung rücken die Ergebnisse gerne einmal in den Hintergrund. Angesichts der Prestige-Duelle mit Teams wie dem FC Elmshorn und dem VfL Pinneberg, waren die Verantwortlichen der SV Halstenbek-Rellingen über den dritten Platz beim Hass+Hatje-Cup jedoch nicht begeistert. „Wir hatten uns natürlich mehr ausgerechnet. Mit einem Platz auf dem Podium können wir aber leben“, schmunzelte Vereinspräsident Hans-Jürgen Stammer.

Die Gemütslage Stammers sollte sich allerdings nicht nur aufgrund des 1:0-Erfolgs über den FCE im Spiel um Platz drei verbessern. HR verkündete im Rahmen des Heimturniers, dass die Zusammenarbeit mit Sponsor „Möbel Schulenburg“ intensiviert wird. „Wir sind bereits seit acht Jahren im Sponsoring bei HR tätig und sind ab sofort neuer Premium-Partner. Wir haben das Budget verdoppelt und freuen uns auf die nächste Saison“, befand Bernd Kasmann, Geschäftsführer des Halstenbeker Möbelcenters.

Rein sportlich betrachtet, blickt hingegen Kreisnachbar VfL Pinneberg auf ein durchweg erfolgreiches Wochenende zurück. Der Oberligist buchte nach einem 2:1-Auftakterfolg über den FCE das Finalticket und wusste auch im Spiel um den Turniersieg zu überzeugen. Angetrieben von Sascha Richert, der den VfL bereits nach fünf Minuten gegen Ligakonkurrenten Germania Schnelsen in Führung bringen sollte, hatte die Truppe von Michael Fischer das Geschehen unter Kontrolle. Als 20 Minuten vor dem Schlusspfiff Schnelsens Christian Rohweder ausgerechnet Richert mustergültig bediente und somit unfreiwillig den Weg zum zweiten Treffer der Pinneberger ebnete, schien die Messe gelesen. Germania schüttelte den erneuten Nackenschlag allerdings sofort ab und nach einem Traumzuspiel von Jürgen Tunjic war VfL-Schlussmann Patrick Jobmann gegen Maurizio D`Urso machtlos.

In den letzten Minuten rettete Pinneberg die Führung über die Bühne und heimste die Siegprämie von 250 Euro ein.

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