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Trampolin : Medaillenjagd in Portugal

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Doppelminitrampolin: Die Springerin vom VfL Pinneberg startet zum sechsten Mal bei Europameisterschaften

shz.de von
erstellt am 09.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Sie gehört im Kader der Deutschen Trampolinturner schon zu den Routiniers. Seit 13 Jahren springt Christina Jansen bereits für den VfL Pinneberg Trampolin und hat bei internationalen Wettkämpfen bereits Silber und Bronze geholt.

Ab morgen geht die 30-Jährige erneut auf Medaillenjagd. Bei den Europameisterschaften in Guimarães, im Norden Portugals, startet sie auf dem Doppelminitrampolin für Deutschland in der Qualifikation für das Finale am Sonntag. Zeit, nervös zu sein, hatte die Ärztin noch nicht, denn vor fünf Wochen zog sie sich eine Verletzung am rechten Fuß zu. „Das hat mich in der Vorbereitung zwei Wochen zurückgeworfen. Seitdem bin ich fast täglich damit beschäftigt, meinen Körper fit zu bekommen“, sagt sie.

Es wird ihr sechster Start bei einer EM sein. 2010 gewann Jansen im Einzelwettbewerb die Bronze-Medaille, vor zwei Jahren landete sie auf dem vierten Platz. „Ich will auf jeden Fall ins Finale.“ Wenn sie dieses erreicht, ist alles drin, denn Jansen wird eine Schwierigkeit springen, die für eine Medaille reichen kann. Ebenfalls in Portugal dabei ist auch Jansens Mannschaftskameradin Franciska Lohmann, mit der sie schon 2010 in Varna Silber und 2012 in St. Petersburg Bronze im Team geholt hatte. „Diesmal bekommen wir leider keine Mannschaft zusammen, daher werden wir uns ganz auf den Einzelwettbewerb konzentrieren“, so Jansen. Auch Lohmann hat bei ihrer dritten Europameisterschaftsteilnahme Chancen auf eine Medaille.

Nervösität könnte bei Jansen nur dann noch aufkommen, wenn Laura König (SC Itzehoe) bei der parallel stattfindenden Jugend-Europameisterschaft startet. „Ich betreue sie als Trainerin und freue mich schon darauf, zu sehen, wie sie sich auf internationaler Bühne bewährt. Sie soll vor allem Wettkampferfahrung sammeln“, berichtet die Trainerin Jansen.

Wie es bei der 30-jährigen Springerin Jansen weitergeht, will sie auch von ihrem Abschneiden in Portugal abhängig machen, der Wettkampf dient gleichzeitig als Qualifikation zur nächsten Weltmeisterschaft im November. „Ich will die Norm schaffen, dann mache ich auf jeden Fall weiter. Wenn nicht, denke ich darüber nach, etwas kürzerzu treten.“

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