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Schwimmen : Medaillenflut in Magdeburg

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Das Swim-Team Stadtwerke Elmshorn drückt den Norddeutschen Meisterschaften der Langen Strecken den Stempel auf

shz.de von
erstellt am 24.Feb.2016 | 16:00 Uhr

Auch noch über 5000 Meter mit Rob Muffels in einem Rennen zu schwimmen – darauf verzichtete Thore Bermel bei den Norddeutschen Meisterschaften (NDM) über die Langen Strecken in Magdeburg dann doch. Schließlich sehen sich der 17-Jährige vom Swim-Team Stadtwerke Elmshorn und der im vierten Jahr beim SC Magdeburg aktive frühere Elmshorner bereits heute wieder, wenn sie gemeinsam nach Abu Dhabi zum Freiwasser-Weltcup fliegen. Somit hatte Muffels über die im Becken selten geschwommenen fünf Kilometer in Florian Wellbrock und Marcus Herwig lediglich zwei Magdeburger Vereinskameraden vor sich, als er Bronze gewann. Bermel dürfte es verschmerzen, hatte er doch über die langen Kanten zu diesem Zeitpunkt bereits drei Medaillen in der Tasche: Bronze über 1500 Meter Freistil sowie Silber über 800 Meter Freistil und 400 Meter Lagen. „Er ist gut geschwommen“, urteilte STE-Cheftrainer Jörg Freyher über seinen Schützling, der bis zuletzt voll im Training gestanden hatte. STE-Olympiakandidat Jacob Heidtmann hatte auf einen Start über seine Lieblingsstrecke bei der NDM verzichtet.

Als zweites Elmshorner Ass stach Lea Boy in der offenen Klasse heraus, die hinter der Magdeburgerin Franziska Hentke in 16:57 Minuten Zweite wurde. Hentke, ebenfalls mit Ziel Rio am Start, zog auf den letzten 100 Metern das Tempo noch einmal richtig an, so dass Boy nicht mehr zu folgen vermochte. „Es war eine gute Zeit. 17 Minuten ist über die 1500 Meter die Schallgrenze“, sagte Freyher. Bronze über 800 Meter Freistil war das zweite Edelmetall für die Schülerin. Die 400 Meter Lagen gewann die ehemalige Elmshornerin Finnia Wunram (SC Magdeburg) in 4:53,07 Minuten; Boy wurde Vierte.

Jörg Freyher hatte in der Elbe-Schwimmhalle aber nicht nur die beiden Top-Stars, sondern auch die nachfolgenden Generationen im Blick. „Ich habe mich über die Breite bei den 1500 Meter Freistil der Mädchen mit Medaillen und vielen persönlichen Bestzeiten gefreut“, sagte er. Dekoriert nach Hause fuhren Lara Günther (Jahrgang 2004/Silber), Jessica Schütt (Jg. 2003/Bronze), Luisa Krauß (Jg. 2002/Bronze) und Marie König (Juniorinnen/Bronze). König holte zudem Silber über 800 Meter.

Bei den Jungs überzeugten Arti Krasniqi (Jg. 1999) mit Jahrgangstiteln bei allen drei Starts sowie Christian Derdak (Jg. 2004) mit dem Sieg über 400 Meter Lagen und Bronze in den beiden längsten olympischen Freistilwertungen.

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