Schwimmen : Medaillen wären schick

Einen Rettungsring werden Thea Brandauer (links), Lea Boy und Thore Bermel in Baku kaum brauchen. Die drei jungen Schwimmer fahren gut vorbereitet zu Jugend-Europameisterschaft.
Einen Rettungsring werden Thea Brandauer (links), Lea Boy und Thore Bermel in Baku kaum brauchen. Die drei jungen Schwimmer fahren gut vorbereitet zu Jugend-Europameisterschaft.

Elmshorner Schwimmer starten ab heute bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal

shz.de von
19. November 2015, 00:32 Uhr

Der erste Tag einer Deutschen Meisterschaft ist in der Regel der Tag mit den besten Medaillenchancen für die Schwimmerinnen und Schwimmer des Swim-Teams Stadtwerke Elmshorn. Das ist dieses Jahr nicht anders, wenn heute, Donnerstag, um 14 Uhr der erste Startschuss zu den nationalen Titelkämpfen über die Kurzbahn in der Wuppertaler Schwimmoper fällt. Im zweiten Wettkampf des Tages tritt Jacob Heidtmann über 400 Meter Lagen als Halter des deutschen Rekordes auf der 50-Meter-Bahn an. Der 21-Jährige ist top gesetzt. Auf der 1500-Meter-Freistilstrecke geht Thore Bermel (Foto) als aktuelle Nummer drei der deutschen Rangliste ebenso mit Aussichten auf Edelmetall ins Rennen. Ebenfalls am Start im Becken-Marathon sind Philipp Drews und Arti Krasniqi. Zwischen den jungen Männern hat Lea Boy (15) die Chance, über 800 Meter Freistil in die Top Ten der Frauen zu kraulen – wie auch über 1500 Meter am Sonntag.

STE-Cheftrainer Jörg Freyher stellte wie meistens nicht die Frage nach Platzierungen oder Medaillen in den Mittelpunkt. „Das Ziel sollte sein, Bestzeiten zu schwimmen – und was dann dabei heraus kommt, ist schick“, sagte Freyher, der gestern mit dem Elmshorner Quartett in Gevelsberg, 15 Minuten von Wuppertal entfernt, Quartier bezog. Heidtmann und Thea Brandauer, die in Hamburg trainieren, fahren direkt.

In Wuppertal werden auch die Tickets für die Kurzbahn-EM im israelischen Netanya, 25 Kilometer nördlich von Tel Aviv, vergeben. Bundestrainer Henning Lambertz stellt es jedem Athleten frei, angesichts der aktuellen Sicherheitslage nach Israel zu fahren. Heidtmann hat bereits im Vorwege signalisiert, auf die EM verzichten zu wollen.

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