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Fußball-Verbandsliga Frauen : Luxus- statt Personalproblem

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Trainer Habibpur lässt bei den Fußballerinnen des FC Union Tornesch mit Erfolg rotieren. 2:0-Sieg gegen Niendorf.

shz.de von
erstellt am 22.Okt.2015 | 16:00 Uhr

Wovon Coach Mahdi Habibpur in der zurückliegenden Spielzeit so oft geträumt hatte, ist in der aktuellen Saison der Verbandsliga-Fußballerinnen des FC Union Tornesch zur Realität geworden: Der Kader ist prall gefüllt mit gleichwertig starken Akteurinnen, die Auswechselbank stets gut besetzt.

„In der vergangenen Serie hatten wir verletzungs- oder berufsbedingt oft nur ein bis zwei Spielerinnen auf der Bank. Das ist jetzt anders und entpuppt sich für uns als Riesenvorteil“, so der Coach zufrieden. Habibpur hat jetzt kein Personal- sondern ein Luxusproblem. „Damit kann ich aber gut leben“, lacht er.

Beim Heimspiel gegen den Niendorfer TSV kehrten Gina-Tanita Reich und Alina Wachter ins Team zurück, sodass Habibpur sogar rotieren konnte. Die angeschlagene Abwehrchefin Nele Grzenkowicz sowie Kim Kramer, Nicole Kleinwort und Johanna Stutzke ließ Habibpur zunächst auf der Bank – dem Spielfluss seiner Elf tat das aber keinen Abbruch. Im Gegenteil: Union beherrschte das Geschehen, siegte souverän mit 2:0. „Wir wussten, dass Niendorf ein starker Gegner ist. Aber wir wussten auch, dass nichts anbrennen wird, wenn wir taktisch diszipliniert spielen“, so Habibpur. Das tat seine Mannschaft: Josefin Lutz besorgte die 1:0-Führung (70.), die eingewechselte Stutzke setzte mit dem zweiten Treffer den Schlusspunkt (90.).

„Meiner Mannschaft gelang es, das Mittelfeldzentrum dicht zu machen und gleichzeitig schnell über die Flügel anzugreifen“, lobte der Tornescher Trainer. Bei ersterem taten sich die beiden defensiven Mittelfeldspielerinnen Hania Wulff und Alina Wachter hervor, die die Bemühungen der Niendorferinnnen in der Schaltzentrale im Keim erstickten.

„Klasse, wie sich Alina wieder ins Team eingefügt hat. Die Stimmung im Kader ist super, auch, wenn nicht alle immer von Beginn an spielen können“, betont Habibpur, der sein Luxusproblem derzeit sichtlich genießt. 

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