Lockerer Viertelfinal-Einzug

Maren Sicks (TSV Ellerbek) reichte eine Halbzeit, um mit acht Toren beste Werferin zu werden.
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Maren Sicks (TSV Ellerbek) reichte eine Halbzeit, um mit acht Toren beste Werferin zu werden.

Handball: Mit 37:21 spazieren die Spielerinnen des TSV Ellerbek in die nächste Runde des HHV-Pokals

shz.de von
16. Januar 2014, 16:00 Uhr

Entspannte 60 Minuten auf der Bank erlebte Timo Jarama im Achtelfinale des Hamburger Handball-Pokals. Seine Mannschaft, die Oberligafrauen des TSV Ellerbek, imponierte bei der klassenniederen SG Bergedorf/Vier- und Marschlande und zog mit 37:21 (18:9) mühelos in die Runde der letzten acht Teams ein.

„Wir konnten in Hinsicht auf das nächste Punktspiel gegen den THW Kiel viel ausprobieren, weil die Mannschaft sehr schnell die Weichen auf Erfolg gestellt hatte“, sagte Trainer Jarama zufrieden. Dabei schien die schöpferische Pause von Haupttorschützin Julia Steinberg besonders die rechte Angriffsseite zu beflügeln. Maren Sicks, die nach ihrer Nasen-Operation immer besser in Schwung kommt, gefiel sowohl im Rückraum als auch auf Außen und avancierte mit acht Treffern zur besten TSV-Schützin – obwohl sie nur die erste Halbzeit spielte.

Bemerkenswert agierte auch Sicks Ablösung auf Rechtsaußen: Rebecca Holst traf siebenmal. „Sie hat sich für die Oberliga-Rückrunde viel vorgenommen“, meinte Coach Jarama. Grund zur Kritik in diesem ungleichen Pokalkampf hatte der Trainer nur bei einigen Abwehraktionen. „Wir haben aber eine ungewohnte Deckungsvariante gespielt und da kommt es natürlich zu Abstimmungsproblemen“, zeigte Jarama Verständnis. Gegen Kiel soll das alternative Defensivsystem möglichst optimal funktionieren. Da dann auch Ann-Kathrin Skubich und Anna-Lena Seemann wohl wieder dabei sein werden, ist Optimismus angebracht.

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