Fußball-Kreisliga West : Locker wie lange nicht mehr

Hat keinen Grund mehr, um sich zu verstecken: Oliver Schlegel hat RWK nach Anlaufschwierigkeiten in die Siegspur gebracht.
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Hat keinen Grund mehr, um sich zu verstecken: Oliver Schlegel hat RWK nach Anlaufschwierigkeiten in die Siegspur gebracht.

Rot-Weiß Kiebitzreihe hat den Dithmarschen-Fluch besiegt und sich gefangen.

shz.de von
02. Oktober 2015, 16:00 Uhr

Jetzt, da der Dithmarschen-Fluch gebrochen ist, ist die Stimmung endgültig gelöst Rot-Weiß Kiebitzreihe. Die Ansage von Trainer Oliver Schlegel vor dem morgigen Heimspiel gegen den TSV Buchholz die nächsten drei Punkte von einem Klub aus dem Steinburger Nachbarkreis einzuholen, klingt locker wie lange nicht mehr. „Wir sind in einer Phase, in der funktionieren viele Sachen, die vorher nicht funktioniert haben, von alleine“, begründet er seinen offen zur Schau getragenen Optimismus.

Die in den ersten Wochen der Saison mit drei Niederlagen – ausgerechnet gegen Dithmarscher Vereine – am Stück gesähten Zweifel zerstreuen sich so langsam in alle Winde. Die aktuelle Siegesserie währt jetzt schon vier Spieltage.

Der ausschlaggebende Grund dafür ist nach Schlegels Ansicht die im Gegensatz zur Vorbereitung während der Haupturlaubszeit mit entsprechend vielen Ausfällen jetzt gute Trainingsbeteiligung. „Mit 20 Mann und zwei Torhütern kann man ganz anders trainieren, als wenn man nur auf zwei Hütchen spielen kann.“ Nun stimmen die Laufwege, Spielsituationen sind einstudiert. Hinzu kommt ein nach längerer Verletzungspause wieder in den Trainingsbetrieb integrierter Routinier Marko Strauer, der selbst wenn er nicht spielt der Mannschaft offenbar Sicherheit und Selbstvertrauen einimpft.

Dann klappen auch so Spiele wie vergangene Woche beim 5:2 über den ABC Wesseln. „Erste Torchance rein, zweite Torchance rein und Glück mit einem Torwartfehler zum 3:0 – da war der Drops gelutscht“, zählt Schlegel auf.

Morgen wird er auf zwei Positionen umstellen müssen. Sicher ist, dass Niklas Petersen den urlaubenden Torhüter Kevin Huckfeldt ersetzt. Offen lässt sich hingegen Schlegel noch, wer für den aus privaten Gründen verhinderten zweifachen Torschützen der Vorwoche, Jan-Lukas Schiebuhr, spielt. „Ich habe genug Ideen. Meistens ist die erste die beste, aber vielleicht überzeugt mich auch die zweite oder dritte am Samstagmorgen“, so Schlegel, der vom TSV Buchholz nicht all zu viel weiß. „Die sind nicht unschlagbar; das muss reichen.“ Mit einem Sieg würde RWK Buchholz überflügeln.

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