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Fussball-Kreisliga : Liether Abend voller Emotionen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Aufstiegsfeier und Karriere-Ende von Benjamin Linse / SV Hörnerkirchen überrollt Schlusslicht Moorreger SV

SV Lieth –

Tangstedter SV 6:1 (1:0)


Die Fußballer der SV Lieth sind am Ziel angekommen: Dank des souveränen Erfolgs gegen den Tangstedter SV hat sich die Elf von Trainer Michael Radde-Krüger nicht nur den Meistertitel in der Kreisliga 8, sondern ebenfalls den Aufstieg in die Bezirksliga gesichert. „Wir sind natürlich sehr zufrieden und haben anschließend mit über 200 Zuschauern bei einer Grillparty den Titel und den Aufstieg gefeiert“, sagte Radde-Krüger. Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte – Tim Henningsen sorgte für das 1:0 (34.) – drehten die Klein Nordender im zweiten Durchgang auf und zogen peu à peu auf 6:1 davon. Besonders Sascha Petersen war in Spiellaune, steuerte einen Doppelpack zum 25. Saisonerfolg bei.

Emotional wurde es indes in Minute 76. Nach 15 Jahren am Butterberg hängt Benjamin Linse (37, Foto) seine Fußballschuhe am Ende der Saison an den Nagel und verließ unter Standing Ovations das Geläuf.

Moorreger SV –

SV Hörnerkirchen 0:7 (0:4)

Das deutliche 7:0 (4:0) des SV Hörnerkirchen beim Moorreger SV war „ein Pflichtsieg“, urteilte Hökis Trainer Jürgen Kohnagel. Die Hausherren hatten nicht den Hauch einer Chance. „Die haben sich untereinander angepöbelt, bilden keine Einheit – und sind mit Recht abgestiegen“, so Kohnagel weiter. Höki hingegen ließ den Ball gut durch die Reihen laufen, zeigte sich einzig im Abschluss zu umständlich. Moritz Drees vergab gar einen Elfmeter, machte seinen Fehler mit dem siebten Treffer aber wieder gut.

TuS Hasloh –

Gencler Birligi 1:1 (0:1)

Auf die Enttäuschung folgte die Erleichterung. Nach einem unglücklichen Unentschieden beim TuS Hasloh profitierten die Fußballer Gencler Birligis von der Niederlage des TuS Holstein Quickborn, der seinerseits den Gang in die Kreisklasse antreten muss. „Wir haben den Klassenerhalt sicher, somit rückt das bittere Remis gegen Hasloh in den Hintergrund“, befand Genclers Präsident Mehmet Karakaya. Nachdem Ibrahim Aygün die Gäste per Strafstoß in Führung gebracht hatte (28.), sprach der Unparteiische in der Nachspielzeit auch den Hausherren einen Elfmeter zu – zur Verwunderung der Elmshorner. „Da war gar nichts“, so Karakaya.

TuS Hemdingen-Bilsen –

SC Ellerau 4:2 (2:2)


„Geniales Spiel, genialer Abschluss“, urteilte Hemdingens Patrick Kinastowski nach dem 4:2 (2:2)-Sieg seiner Elf im letzten Heimspiel der Saison gegen den SC Ellerau. „Den Fans haben wir heute ein wahres Feuerwerk geboten.“ Im Duell des Tabellendritten gegen den -fünften blieb es bis zur letzten Minute spannend, denn erst da machte Joel Gibau mit dem Treffer zum 4:2 den Sack zu. Schmerzlich: Einer der Schiedsrichterassistenten knickte im Verlauf der ersten Spielhälfte um, verletzte sich; ein zufällig anwesender Schiri des SC Ellerau sprang spontan ein.

Heidgrabener SV –
Kickers Halstenbek 5:2 (1:0)


Wie schon in der Vorwoche lautete das Endresultat 5:2 zugunsten der Heidgrabener. Dreimal Christopher Ketelhohn, Philippe Schümann sowie Oldie Daniel Burmester – per Kopf zum 2:0 nach Eckball – hießen die Torschützen. „Jetzt wo der Druck weg ist, gewinnen wir auch“, ulkte HSV-Trainer Ove Hinrichsen, der zudem feststellte, dass „wir das viertbeste Rückrunden-Team sind.“



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