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Fußball-Kreisliga : Lichtblick im Abstiegskampf

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

TuS Holstein sichert sich ein Remis. SSV Rantzau II holt wichtigen Dreier. 1. FC Quickborn bleibt oben dran.

Die Kreisliga-Fußballer des TuS Holstein schöpfen Hoffnung im Abstiegskampf der Staffel 8. Das 0:0 auswärts gegen Gencler Birligi war ein Lichtblick nach drei Niederlagen zuvor und das erste Saisonspiel überhaupt, das die Quickborner ohne Gegentor absolvierten.

„Alle haben bis zum Schluss gekämpft. Darauf können wir aufbauen“, freute sich ihr sportlicher Leiter Fikret Yilmaz, der Keeper Pierre Sichting eine besonders gute Leistung bescheinigte. Pech hatten die Gäste bei einem Lattenkopfball des im Winter vom TSV Sparrieshoop II zum TuS gewechselten Andreas Nitsch (30.), sonst wären es vielleicht sogar drei Zähler geworden.

Über dem Strich bewegt sich wieder der SSV Rantzau II, der den TSV Uetersen III dank des 3:0 (1:0) im direkten Vergleich überholte. Der Barmstedter Trainer Jan-Hendrik Bruns schwärmte nicht nur vom Traumtor, das Marco Jensen in der 66. Minute mit einem Dropkick aus 22 Metern glückte (2:0). Der kämpferische Einsatz der gesamten Mannschaft hatte es ihm angetan. Am Ende sprangen 70 Prozent Ballbesitz und viel Vorfreude auf das nächste Schlüsselspiel auswärts gegen den TuS Holstein dabei heraus.

Dessen Stadtrivale 1.FC Quickborn eröffnete unterdessen die Jagd auf Tabellenführer Heidgrabener SV. Tore von Alexander Keck (2), Marc Brunkorst per direktem Freistoß und Steven Schönfeld ergaben einen ungefährdeten 4:0 (1:0)-Erfolg nach halbstündiger Anlaufzeit über die Dritte der SV Halstenbek-Rellingen. Die Gelb-Rote Karte für deren Spielertrainer Manuel Kaladic war für den Spielausgang ohne Bedeutung. Rechnerisch am günstigsten im Titelkampf steht aber unverändert der Kummerfelder SV da, dessen Heimpartie gegen Union Tornesch II ins Wasser fiel. Ob die SV Lieth noch für einen Spitzenplatz infrage kommt, bleibt abzuwarten. Der Moorreger SV stand auf dem Kunstrasen in Klein Nordende jedenfalls kurz vor Überraschung. Das 1:0 von Philipp Zink hielt bis zur 81. Minute, ehe Dimitri Rawinsky der Ausgleich glückte. In der 87. Minute leisteten sich die Moorreger dann noch ein überflüssiges Foul im eigenen Strafraum. Patrick Scheidt verwandelte den fälligen Elfmeter zum letztlich verdienten 2:1 (0:1) der Gastgeber. „Mit der spielerischen Qualität des Gegners konnten wir nicht mithalten“, räumte MSV-Trainer Arne Frank ein.

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