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Fußball-Oberliga : Licht am Ende des Tunnels

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

HR mit neuem Selbstvertrauen. VfL Pinneberg in der Pflicht. Rugenbergen weiterhin variabel.

shz.de von
erstellt am 07.Aug.2015 | 16:00 Uhr

Sie sehen wieder Licht am Ende des Tunnels. Und das aus gleich mehreren Gründen. Zum einen haben die Oberliga-Fußballer der SV Halstenbek-Rellingen nach dem 8:7-Erfolg im Oddset-Pokal gegen den FC Elmshorn neues Selbstvertrauen getankt, zum anderen lichtet sich, wenn auch nur bedächtig, das Lazarett im Kader.

Vor dem Heimauftritt gegen den Meiendorfer SV (Sonntag, 14 Uhr) hat sich neben Torwart Mirko Oest auch Spielmacher Ümit Karakaya zurückgemeldet. Letzterer dürfte zumindest für einen Kurzeinsatz eine Option sein. „Ümit ist natürlich ein sehr wichtiger Akteur. Er verleiht unserem Spiel Ruhe und Stabilität“, weiß Trainer Thomas Bliemeister, der vor allem auf den Faktor Zeit baut. „Wir befinden uns aufgrund der diversen personellen Ausfälle sowie Neuzugänge und Abgänge weiterhin in der Findungsphase. Wir wollen von Woche zu Woche besser werden und gegen Meiendorf den nächsten Schritt vollziehen.“ Im Klartext bedeutet das, nach der 1:3-Auftaktpleite beim TSV Buchholz 08 sollen schnellstmöglich die ersten Zähler der noch frühen Saison her. „Ein paar Punkte würden in der jetzigen Situation sicherlich nicht schaden“, so der 59-Jährige.

In eine ähnliche Kerbe schlägt Bliemeisters Trainerpendant Michael Fischer. Nach der 0:4-Auftaktpleite gegen die TuS Dassendorf nimmt der Coach des VfL Pinneberg seine Mannen vor der Auswärtspartie am Sonntag beim SC Condor (11.30 Uhr) in die Pflicht. „Auf uns wartet in den nächsten Wochen ein hartes Programm. Ein paar Punkte würden uns gut zu Gesicht stehen“, so der 47-Jährige, der meint die vermeintliche Schwachstelle des bevorstehenden Kontrahenten ausgemacht zu haben. „Man muss Condor in der Defensive beschäftigen. Wir wollen mit Tempofußball zum Erfolg gelangen“, so Fischer, der allem Anschein nach der identischen Elf wie beim 8:0-Erfolg unter der Woche im Oddset-Pokal gegen den Eimsbütteler TV sein Vertrauen schenken wird. „Never change a winning team“, so Fischer vielsagend, der auf die angeschlagenen Florian Holstein, Christian Dirksen, Steffen Maaß und Flemming Lüneburg verzichten muss.

Ralf Palapies, Trainer des SV Rugenbergen, spielt im Vorwege des Auswärtsspiels bei Altona 93 hingegen mit dem Gedanken, das eben erwähnte Motto „Never change a winning team“ erneut über den Haufen zu werfen. Im Vergleich zum 2:0-Ligaerfolg gegen den Buxtehuder SV, stellte Palapies sein Team drei Tage später im Oddset-Pokal gegen Cosmos Wedel (6:0) auf gleich vier Positionen um. Für das Duell am Sonntagmittag in Altona sind neuerliche Veränderungen durchaus möglich. „Wir lassen uns nicht in die Karten schauen. Egal wer spielt, wir wollen Altona das Leben schwer machen und punkten“, so Palapies. Bis auf Dennis Weber, Pascal Haase (beide verletzt) und Kevin Beese (Urlaub) können die Bönningstedter aus dem Vollen schöpfen.

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