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Tennis : Kuriose Liga: TuS Holstein schlägt Club an der Alster

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Tabellenletzte besiegt den -ersten und bleibt trotzdem auf einem Abstiegsplatz – das ist die Tennis-Regionalliga Nord-Ost.

shz.de von
erstellt am 13.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Es ist eine verrückte Saison in der Tennis-Regionalliga Nord-Ost der Herren. Da schlägt der Tabellenletzte, TuS Holstein Quickborn, den Klassenprimus, Club an der Alster, mit 4:2. Kurios: Durch den Sieg kommen die Spieler von TuS-Trainer Kay Schmidt an den Tabellenführer sogar bis auf einen Punkt heran und stehen dennoch auf einem Abstiegsplatz.

„Es war noch nie so eng in der Liga. Momentan ist alles möglich. Jeder kann jeden schlagen“, freut sich Schmidt über den Sieg und das beherzte Auftreten seiner Mannschaft. Was ihn fast noch mehr freut, ist die Tatsache, dass beim Heimspiel in Quickborn mehr als 30 Zuschauer in der Halle waren, und dass die Mannschaft auch wie eine solche aufgetreten ist. „Da wächst was zusammen. Es ist unheimlich vorteilhaft für alle, dass unsere beiden Ausländer nicht nur zu den Spielen kommen, sondern auch über die restliche Spielzeit mit uns trainieren“, sagt Schmidt. Gerade Chvojka hat mit seinem ersten Saisonsieg gezeigt, dass er in Quickborn angekommen ist. Mit 6:4 und 7:6 bezwang er Demian Raab.

Auch Florian Barth spielte beim 6:2, 6:3 gegen Tobias Hinzmann stark. Boe-Wiegaard verlor sein Match gegen den Chilenen Felipe Parada klar mit 4:6, 2:6. Knapp war es dann für Alex Todorov, der erst im Champions-Tiebreak mit 6:7, 6:3 und 8:10 gegen Matthias Kolbe unterlag. In den anschließenden Doppeln war dann aber erneut zu spüren, dass sich das intensive tägliche Training auszahlt. Sowohl Chvojka/Todorov als auch Barth/Boe-Wiegaard gewannen in zwei Sätzen. Die Entwicklung der Neuzugänge sieht Schmidt doppelt Positiv, denn beide US-Amerikaner haben bereits auch für die Sommersaison zugesagt.

Der nächste Gegner am Sonnabend um 13 Uhr heißt Oldenburger TeV. Dort wird auf einem „Greenset-Belag“ gespielt, der einem Hartplatz sehr ähnlich ist. Das gilt auch für den Belag in der Tennishalle des Pinneberger TC. „Deshalb haben wir ab Mittwoch in Pinneberg trainiert, weil der Belag anders zu spielen ist, als der Teppich, den wir gewohnt sind“, so Schmidt, der nichts dem Zufall überlassen will in dieser verrückten Saison.

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