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Handball : Künftig soll es etwas schneller gehen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Da wäre mehr drin gewesen: EHT-Frauen vergeben Chance zum ersten Sieg nach Aufstieg.

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2013 | 00:34 Uhr

Eine Minute vor der Schlusssirene waren die Frauen des Elmshorner Handball-Teams auf ein Tor ran. Ein Punkt – mindestens – lag für den Hamburg-Ligisten gegen den Eimsbütteler TV im Bereich des Möglichen. Letztlich aber blieb unterm Strich die zweite Saisonniederlage für den Aufsteiger stehen: 18:21 (10:9).

„Schade, es wäre mehr drin gewesen“, urteilte EHT-Trainer Patrick Drefke vor allem mit Blick auf den ersten Durchgang. Zu diesem Zeitpunkt sah er eine gute und kompakte Elmshorner Abwehr, welche die Gäste in der Olympiahalle nur wenig zum Zug kommen ließ. Diese Vorlage nutzte die EHT-Sieben aber nicht, um eine höhere Führung als einen zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Vorsprung herauszuwerfen. Drefke notierte zu den vergebenen Chancen auch noch zwei verworfene Siebenmeter.

Diese Nachlässigkeiten sollten sich im weiteren Spielverlauf rächen. Der ETV startete dank individueller Fehler der Elmshornerinnen mit einem 4:0-Lauf in den zweiten Durchgang. Dem daraus resultierenden 10:13-Rückstand lief die junge Drefke-Mannschaft in der Folgezeit hinterher. Mehr als auf ein Tor zu verkürzen gelang ihr aber nicht – auch weil die Alternativen im Angriff beschränkt waren. „Leider agiert der Rückraum insgesamt noch zu harmlos“, sagte Drefke, der für die Zukunft auf höheres Tempo setzen will. Gegenstoß und die sogenannte zweite Welle bevor sich die gegnerische Abwehr formiert hat lautet die Zauberformel, die im modernen Handball schon längst die wichtigste Rolle spielt.

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