Fussball-Kreisliga : Kreisliga 6/7: Blau-Weiß 96 II verfällt in alte Verhaltensmuster

Knapp: Der Schenefelder Benjamin Kunze (hinten) kommt einen Schritt zu spät, sein Team unterlag HEBC II mit 0:3.
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Knapp: Der Schenefelder Benjamin Kunze (hinten) kommt einen Schritt zu spät, sein Team unterlag HEBC II mit 0:3.

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04. November 2014, 16:08 Uhr

Die Kreisliga-Fußballer von Blau-Weiß 96 II haben ein Problem. Im Gegensatz zu anderen zweiten Mannschaften können sie nicht auf Hilfe ihrer (personell gebeutelten) Ersten zählen. Bekümmert registrierte Trainer Gernot Beckert beim 0:3 (0:2) gegen den HEBC II den Rückfall in abgelegt geglaubte Verhaltensmuster. „Wir haben uns wieder zu leichte Gegentore eingefangen.“

Der TSV Uetersen III hingegen konnte sich mit Christian Posern und Mehmet Deniz von der Zweiten entscheidend verstärken. Mit seinem Treffer (1:1) und seinem Rückpass zum 3:1 von Nils Schwarz trug vor allem Posern ganz erheblich zum 3:2 (2:1) auswärts über Komet Blankenese bei. Die Uetersener feierten ihren zweiten Saisonsieg und registrierten ebenso wie für die Schenefelder, dass der gemeinsame Abstiegs-Konkurrent Eintracht Rellingen leer ausging. Dem Angriffszauber des SuS Waldenau hatte der Viertletzte beim 2:6 (1:3) am Jappopweg kaum etwas entgegenzusetzen. Defensivspieler Navid Ketabi aus den Reihen der unterlegenen Gäste outete sich als Fan des Tabellenzweiten. „Waldenau ist nicht nur stark, sondern auch sympathisch. Denen gönne ich den Aufstieg.“

Zurzeit sind es fünf Punkte Abstand zu Spitzenreiter Roland Wedel und ebenfalls fünf zum Dritten SV Eidelstedt II, nachdem sich die Tabellennachbarn der Pinneberger im Elbestadion 1:1 (1:1) trennten. Der Wedeler Trainer Dirk Kahl sah eine „gerechte Punkteteilung“, die Josip Dilber seinem Team nach einem Foul an Frank Unbehaun per Strafstoß sicherte. Stadtrivale SC Cosmos Wedel musste sich derweil über eine vermeidbare 0:1 (0:0)-Niederlage auswärts gegen den BSV 19 ärgern. Die Partie stand im Zeichen zweier solider Abwehrreihen und von Cosmos-Keeper Tobias Hein, der seine Vorderleute mit einem Zuruf in der 65. Minute („Torwart“) irritierte. Hein flog am Eckball vorbei, die Bahrenfelder köpften das Siegtor.

Im Abstiegskampf der Staffel 6 kommt der Tangstedter SV nicht entscheidend voran. Die Leistung beim 2:2 (1:1) auswärts gegen den Tabellendritten Farmsener TV macht aber Hoffnung auf gute Zeiten, zumal mehrere Stammkräfte fehlten.

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