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Fussball-Oberliga : Konkurrenz belebt das Geschäft: Rugenbergen und die „breite Brust“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 05.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Der Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Nach zwei Spieltagen blickten die Oberliga-Fußballer des SV Rugenbergen auf ein punktloses Tabellenkonto, der Fehlstart schien perfekt. Nur drei Begegnungen später sind die zwei Auftaktniederlagen längst in Vergessenheit geraten. Die Mannschaft von Trainer Ralf Palapies strotzt angesichts von zuletzt drei Erfolgen in Serie vor der Begegnung am Sonntag bei Barmbek-Uhlenhorst (14 Uhr) vor Selbstvertrauen.

„Die Jungs treten derzeit mit breiter Brust auf und das zu Recht. Die Mannschaft ist richtig heiß und alle Akteure wollen mehr. Das sind gute Voraussetzungen für eine Fortsetzung unserer Serie“, freut sich Palapies, der derzeit die oft zitierte Qual der Wahl hat. Bis auf den in Barcelona (Spanien) weilenden Mittelfeldspieler Sven Worthmann sind alle Mann einsatzbereit. Ein Umstand, der sich laut dem Coach bereits im Training bemerkbar macht und die Qualität der Mannschaft enorm anhebt. „Die Einheiten sind derzeit richtig giftig und intensiv. Jeder Spieler muss sich empfehlen, keiner kann sich ausruhen. Der Kampf um die Startpositionen ist komplett offen, “, so der 44-Jährige.

Berechtigte Hoffnungen auf einen Einsatz darf sich indes Neuzugang Cesar M’Boma machen. Beim jüngsten 1:0-Erfolg gegen Buxtehude wusste M’Boma von der Bank kommend 25 Minuten lang zu gefallen und ist laut dem Übungsleiter „ein Stürmer, der die Bälle hält und im Strafraum stets für Gefahr sorgt.“

Exakt dieser Spielertyp könnte am Sonntagmittag gegen voraussichtlich defensiv eingestellte Gastgeber gefragt sein. Schließlich findet sich BU mit fünf Zählern aus fünf Partien auf einem alles andere als furchteinflößenden 13. Tabellenplatz wieder und wird um Sicherheit bemüht sein. „BU wird kompakt stehen. Wir müssen unser eigenes Spiel durchziehen, dann haben wir gute Chancen auf einen Erfolg“, so Palapies, der jedoch selbst am besten weiß, wie zügig sich die Vorzeichen im Fußball ändern können.

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