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Fußball-Bezirksliga : Knipser Lohse mutiert zum Ballverteiler

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Seestermüher Routinier trifft auf seinen Ex-Klub.

Die Zeiten, zu denen Uwe Lohse wie am Fließband knipste, sind vorbei. Für seine Verhältnisse bescheidene zwölf Tore waren es in der vergangenen Aufstiegssaison beim Aufstieg des TSV Seestermüher Marsch. Damit rangierte der 27-Jährige torgleich mit Marco Schmidt „nur“ an Position drei in der internen Torjägerliste hinter Metin Tefci (23 Tore) und Hendrik Mühlenkamp (17).

In der Bezirksliga wartet Lohse gar noch immer auf seinen ersten Treffer, hat aber sowohl beim ersten Saisonsieg vor fünf Tagen gegen den SC Ellerau als in der Woche davor beim 2:2 gegen Union Tornesch Scorerpunkte gesammelt. Und die sind ihm im besten Fußballeralter mindestens genau so wichtig. „Der Trainer setzt mich gerne hinter den Spitzen ein, um die Bälle zu verteilen“, beschreibt der Konstruktionsmechaniker seine neue Rolle, die ihm durchaus gefällt.

Immerhin ist Lohse einer der wenigen Akteure im Kader der Märschler, der bereits Erfahrungen in der Bezirksliga vorweisen kann. Gesammelt hat er die von 2011 bis 2014 beim TSV Sparrieshoop, der am Sonntag zum Derby an die Seestermüher Dorfstraße kommt (15 Uhr).

„Ich freue mich richtig darauf die alten Jungs zu sehen und mal gegen die zu spielen“, sagte er. Gleiches gilt für das Wiedersehen mit Trainer Christian Kullock-Braun, 2013/14 noch Co-Trainer von Bernhard Schwarz.

Klar will Lohse auch mit seinen Jungs auch gegen seinen Ex-Klub den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen von drei Spielen ohne Niederlage fortsetzen. „Für uns spricht das gleiche wie in der Kreisliga, wo wir in der Offensive stark waren. Das ist in der Bezirksliga schwerer, aber wir kommen langsam gut in Fahrt“, sagt er.

Während der 27-Jährige wusste, was ihm eine Klasse höher erwartet, waren andere Seestermüher trotz entsprechender Warnungen überrascht. Das Zweikampfverhalten ist intensiver, das Tempo höher. „Lange den Ball halten ist nicht mehr möglich“, erklärt Lohse den Unterschied zwischen Kreis- und Bezirksebene, wo der Aufsteiger zu Saisonbeginn seine ersten vier Partien allesamt verlor. „Ich versuche das im Training weiterzugeben und die Jungs sind lernwillig: Wir haben alle Schritte nach vorne gemacht.“

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erstellt am 18.Sep.2015 | 16:00 Uhr

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