Handball-Landesliga : Knaack gewinnt mit dem RTV das Duell der Arbeitskollegen

Da geht’s lang, Mädels: Trainer Rainer Knaack gewann mit dem RTV zum Auftakt.
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Da geht’s lang, Mädels: Trainer Rainer Knaack gewann mit dem RTV zum Auftakt.

Es war nicht nur das Duell zweier Nachbarvereine der Handball-Landesliga der Frauen, es war auch das Duell zweier Arbeitskollegen: Gewonnen hat es Rainer Knaack, Coach vom Rellinger TV.

shz.de von
04. September 2013, 14:00 Uhr

Mit 14:12 (8:2) besiegten Rainer Knaack und der RTV Aufsteiger HSG Pinnau um Trainer David Amil, mit dem Knaack beruflich gemeinsam in einem Wedeler Autohaus tätig ist. Es war kein hochklassiges Spiel, das die Zuschauer zu sehen bekamen. Der RTV befindet sich personell im Umbruch, während die HSG sich nach dem Aufstieg erst einmal wieder an die Luft in der Landesliga gewöhnen muss.

„Das waren erst einmal wichtige Punkte“, schnaufte Knaack durch, in dessen Team Andrea Heumann aufgehört hat. „Wir müssen am Limit spielen, wenn wir bestehen wollen“, so Amils Fazit. Übrigens: Eine Wette hatten die beiden Arbeitskollegen vor der Partie nicht verabredet.

Dabei wetten sie sonst für gewöhnlich gerne einmal um eine Tasse frischen Kaffee. Im zweiten Kreisduell trennten sich der TSV Ellerbek II und Geheimfavorit Moorreger SV mit 18:18 (8:8). Der TSV II stand zum ersten Mal unter der Leitung von George Lordos, einem ehemaligen zypriotischen Nationalspieler, der gleichzeitig auch die A-Jugend des TSV betreut. Der MSV begann mit Neuzugang Sophie Kieschke (von der Halstenbeker TS) und der zuvor lange verletzten Eileen Lorenz im Tor. Es entwickelte sich eine spannende und kampfbetonte Partie, die in einem gerechten Unentschieden endete. „Schade, wir haben hier vielleicht einen Punkt liegen gelassen“, so MSV-Coach Andree Buhse. „In Ordnung so“, lautete das Fazit von Cornelia Wedding, Co-Trainerin des TSV II.

Ein Ausrufezeichen setzten die neuformierte Halstenbeker TS nach dem gewollten Abstieg aus der Hamburg-Liga. Mit 31:23 (16:12) gewann das Team von Mirco Demel den Auftakt gegen den Buxtehuder SV III, während der TSV Uetersen gegen die SG Niendorf/Wandsetal III ein 20:20 (11:13) holte.

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