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Fussball-Landesliga : Klemme: „Wir müssen lernen, auch mit Misserfolg klarzukommen“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Von 39 möglichen Zählern aus 13 Partien holten sie nur sieben Wie konnten die Landesliga-Fußballer des VfL Pinneberg II (27 Punkte) nach gutem Saisonstart nur so ins Schlingern geraten? Und vor allem: Wie kommen sie aus der Abwärtsspirale wieder raus? Vor dem Heimtreffen gegen den Drittletzten SV Lurup (24) bezog Trainer Heiko Klemme (37, Foto) Stellung:

Herr Klemme, VfL II gegen Lurup, das ist in Relation doch genauso wichtig wie Hannover 96 gegen den HSV, oder?
Klemme: „Das sehe ich ähnlich, mit dem Unterschied, dass wir diese Woche kein Trainingslager bezogen haben.“

Das Oberliga-Team hat Ihnen wieder Unterstützung angeboten. Greifen Sie zu?
„Wir haben uns für zwei Spieler entschieden. Welche, verrate ich nicht. Aber ist es nicht toll, dass wir uns gegenseitig helfen? Andere haben in der Winterpause viel Geld in die Hand genommen, um sich im Abstiegskampf zu verstärken. Ich bin froh und dankbar, dass wir das in Pinneberg nicht nötig haben.“

Gegen Blau-Weiß 96 hatten Sie gleich fünf Spieler des Oberliga-Aufgebots eingesetzt und trotzdem 0:4 verloren . . .
„Diese Niederlage nehme ich auf meine Kappe. Gleich die halbe Mannschaft auszutauschen, das war eindeutig zu viel des Guten. Man konnte sehen, dass die Abstimmung fehlte und die Laufwege nicht abgesprochen waren.“

Und warum ist die Mannschaft nach zwölf Spieltagen plötzlich von ihrem Weg abgekommen?
„Nach zweimaligem Aufstieg schwammen wir natürlich auf einer Welle der Euphorie. Da dachten einige wohl, es geht immer so weiter. Mit Misserfolg umzugehen, das fällt dem einen oder anderen schwer.“

Also ist der VfL II ein Abstiegskandidat?
„Vor Saisonbeginn waren wir einer. Aber wir haben gute Nerven, das haben wir schon vor einem Jahr im Bezirksliga-Titelkampf bewiesen.“

Wie viele Punkte brauchen Sie?
„Ich dachte, dass 32 reichen. Jetzt korrigierte ich mich. Wir brauchen 33 bis 35.“







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