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Fussball Verbandsliga : Kiebitzreiher Abwehr mit vielen Schwierigkeiten bei Eckbällen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

„Wenn ich sage, dass man aus dem Endergebnis nicht das Spiel ablesen kann, glaubst du mir nicht.“ Bei einer 1:5-Niederlage erscheint so eine Aussage gewagt. Oliver Schlegel, Trainer des Fußball-Verbandsligisten Rot-Weiß Kiebitzreihe, tätigte sich nach 90 Minuten gegen den SV Todesfelde II dennoch – ergänzt mit dem Hinweis, dass drei der fünf Gäste-Tore nach Eckbällen fielen („Die haben wir einfach nicht verteidigt bekommen.“) und das zwischenzeitliche 0:3 aus einem dummen, aber berechtigten Foulelfmeter herrührte. Den einzigen Treffer des Segeberger Klubs aus dem Spiel heraus erzielte deren Torjäger Philipp Möller nach elf Minuten zum 0:2.

„Danach waren wir mehr als ebenbürtig“, sagte Schlegel, der nun nicht unbedingt mit einem Sieg seiner Rot-Weißen gerechnet hätte. Dafür ist der Abstand zwischen dem Schlusslicht und dem Tabellenfünften zu groß. Doch nach zuletzt ungewohnten zwei Siegen in Folge waren die Kiebitzreiher deutlich selbstbewusster. Nur die Abschlussschwäche war geblieben. Einzig Routinier Marko Strauer überwand in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit Todesfelders Torhüter Nico Jeschke – passender Weise ebenfalls nach einem Eckball. Einem weiteren Kiebitzreiher Treffer durch Bengt Gronemann verweigerte Schiedsrichter Tobias Dreyer in der zweiten Halbzeit die Anerkennung, da er einen vorangegangenen Zusammenprall von Jeschke und Felix Hesse als Foulspiel des RWK-Akteurs wertete. „Das war nicht mehr spielentscheidend, aber schade für Bengt“, so Schlegel.

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erstellt am 13.Apr.2015 | 16:00 Uhr

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