Fußball : Kiebitzreihe zitternd weiter

Erster Pflichtspieleinsatz für RWK und gleich einer der Helden im Elfmeterkrimi: Kevin Huckfeldt.
Erster Pflichtspieleinsatz für RWK und gleich einer der Helden im Elfmeterkrimi: Kevin Huckfeldt.

Rot-Weiß mit Glück im Elfmeterschießen gegen TSV Neuenkirchen / VfR Horst souverän 7:0

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14. Juli 2014, 16:00 Uhr

Glückstadt | Sowohl der VfR Horst, als auch Rot-Weiß Kiebitzreihe und die SG Kollmar/Neuendorf haben die zweite Runde im Steinburger Kreispokal erreicht.

Mit einer Viertelstunde Verspätung begann für die Verbandsligafußballer des VfR Horst der Ernst der Saison. Auf dem Glückstaädter Sportplatz am Sperforkenweg mussten Helfer des VfB Glückstadt erst einmal die gröbsten Löcher verfüllen. „Ich bin nur froh, dass sich niemand verletzt hat“, sagte der Horster Co-Trainer Sven Espenhain nach dem ungefährdeten 7:0-Erfolg in der ersten Runde des Steinburger Kreispokals. Zum Spiel selbst gab es im Vergleich Verbandsliga gegen Kreisklasse B wesentlich weniger zu sagen. Mit nationalmannschaftsreifen drei Toren innerhalb von fünf Minuten war schnell für klare Verhältnisse gesorgt. In der letzten halben Stunde durfte beim VfR Sascha Tanck aus der Zweiten ran, der noch zweimal einnetzte.

Mit einem „blauen Auge“ ist die neu formierte Verbandsligaelf von Rot-Weiß Kiebitzreihe beim TSV Neuenkirchen (Kreisklasse A) davon gekommen. Sie zog erst nach Verlängerung und Elfmeterschießen mit 9:8 (3:3) in die zweite Runde ein. Während Neukirchens Trainer Ingo Frees keinen Klassenunterschied erkennen wollte, waren es für Kiebitzreihes sportlichem Leiter Lennard Jensen schon die Rot-Weißen, die die Akzente setzten. Nach dem Führungstor (Denny Schich, 39.) schienen Hartlieb (56.), Duwensee (59.) und Ballfans (67.) die Weichen zwar zugunsten der Kiebitze gestellt zu haben, doch Malte Meisiek (72.) und Tom Schich (86.) schafften das 3:3. In der Verlängerung waren beide Teams „platt“. RWK kam direkt aus dem Trainingslager in Verden. Beim Stand von 8:8 im Elfmeterschießen hielt RWK-Keeper Kevin Huckfeldt seinen dritten Strafstoß. Jan-Philipp Köhnke verwandelte nervenstark für die Roten-Weißen zum 9:8-Endstand.

Im B-Klassenduell beim TSV Breitenberg bewies Kollmar/Neuendorfs Trainer Dirk Blosat das richtige Händchen. Cüneyt Gümüskaya – zur zweiten Hälfte eingewechselt – traf gleich doppelt (59., 80.). Joker Jannes Schilling war gerade eine Minute auf dem Feld, als er zum zwischenzeitlichen 2:0 traf (68.). „Eine sehr engagierte Leistung“, zeigte sich Blosat nach dem ersten Pflichtspiel zufrieden. Einziger Wermutstropfen: Dennis Marciniak – ebenfalls zur Pause eingewechselt und Vorbereiter des 1:0 – knickte um und musste mit dickem Knöchel ins Krankenhaus.

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