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Fußball-Landesliga : Keine Rücksicht auf Verwandte

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

In der Landesliga Hammonia treffen die Brüder Patrick und Marcel Jobmann im Derby VfL II gegen TSV Uetersen aufeinander.

Nach der 0:3-Niederlage des VfL Pinneberg II bei Teutonia 05 war Marcel Jobmann, Stürmer des TSV Uetersen (22), der Erste, der seinen deprimierten Bruder Patrick, VfL II-Keeper (19), aufzurichten versuchte.

Ein Satz fiel dabei garantiert nicht, nämlich dass es bald besser wird. Im Heimspiel am Sonntag treten die Uetersener Landesliga-Fußballer an, den Pinnebergern und Patrick Jobmann einen weiteren Genickschlag im Abstiegskampf zu verpassen. TSV-Trainer Peter Ehlers stellte Marcel Jobmann einen Platz in der Startelf in Aussicht. „Ich werde den Ball nicht absichtlich danebenschießen“, versprach der Angreifer.

„Wir müssen jetzt liefern“, sagt VfL II-Coach Heiko Klemme, der sich vom Gastspiel im Rosenstadion und vom Nachholspiel am darauf folgenden Dienstag um 19. 30 Uhr gegen den FC Elmshorn II mindestens vier Zähler erhofft. Die Frage ist, wer in Abwesenheit von Ricky Voß (verletzt) und Steve Carstensen (Auslandsaufenthalt) die Tore schießen soll. Unabhängig vom Klassenerhalt werden sich etliche Spieler am Saisonende von der VfL-Zweiten verabschieden. Die Uetersener verlieren Frank Saaba, der sich Teutonia 05 anschließt.

Noch nicht aller Sorgen ledig ist die Mannschaft von Blau-Weiß 96 Schenefeld, die vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen den Vorletzten SC Sperber den Ausfall von Mathias Hinzmann beklagt. Der reaktivierte und in den vergangenen Wochen wertvolle Defensiv-Stratege hatte das 1:1 beim SC Victoria II mit einem Bänderriss im Knie bezahlt. Trainer Selcuk Turan vertraut dem erst 17 Jahre alten Gregor Adler, der als Auswahlspieler der Hamburger U 18 mit einer Ausnahmegenehmigung Punktspiele bestreiten darf.

Der Wedeler TSV sieht sich in der Pflicht, den Bock nach drei sieglosen Auftritten gegen den SC Alstertal-Langenhorn endlich wieder umzustoßen. Stürmer Mark Hinze (Muskelfaserriss) könnte für einen Kurzeinsatz in Frage kommen. Jenseits von Gut und Böse angesiedelt, will TBS Pinneberg auswärts gegen den TSV Sasel den Edelreservisten eine Chance geben.

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