Basketball : Keine Lösung in Schwelm

Zum Wegschauen: Auch der Rister Lee Jeka konnte die zweite Saisonniederlage nicht verhindern.
Zum Wegschauen: Auch der Rister Lee Jeka konnte die zweite Saisonniederlage nicht verhindern.

Keine Vorwürfe vom Coach: Der SC Rist kassiert seine zweite Saisonniederlage - aber zeigte den richtigen Kampfgeist.

shz.de von
18. November 2013, 16:00 Uhr

„In Schwelm ist es schwer, zu gewinnen. Wir haben bis zur letzten Sekunde gekämpft. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, meinte SC Rist Wedel Headcoach Sebastian Gleim, nachdem sein Basketball-Team in der 2. Bundesliga Pro B mit 63:75 gegen die Schwelmer Baskets verloren hatte und damit auch die Tabellenführung abgeben musste.

Offensiv fanden die Wedeler schwer ins Spiel und lagen mit 0:9 hinten, ehe sich der Rückstand am Ende des ersten Spielabschnitts auf vier Punkte belief (9:13). Die Gäste konnten sich nach einem zwischenzeitlichen 18- Punkte-Rückstand im dritten Viertel im Schlussviertel noch einmal bis auf neun Zähler herankämpfen, die Partie am Ende aber nicht mehr drehen.

Gleim: „Wir haben heute einfach nicht die nötigen Lösungen gefunden. Mit sechs Siegen und zwei Niederlagen stehen wir dennoch gut da. Es war insgesamt ein gutes Basketballspiel. Es hätte nur ein wenig spannender sein können. Als wir auf neun Zähler dran waren, haben wir zwei einfache Körbe kassiert. Und dann war der Drops gelutscht.“

Zu den effektivsten Wedeler Akteuren zählten Diante Watkins (24 Punkte) und Davey Hopkins (18). René Kindzeka feierte sein Pro B-Debüt. Auch weitere junge Wedeler Spieler wie Janis Stielow, Christopher Geist und Fabian Strauß bekamen ihre Einsatzminuten.

„Die Jungs hängen sich voll rein, waren gegen ein Topteam auf dem Feld und absolut präsent“, so Gleim, der am kommenden Sonnabend in der Steinberghalle um 19.30 Uhr darauf hofft, dass die niederlagenfreie Heimserie gegen den RSV Eintracht Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf weiterhin Bestand hat.

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