Fußball-Landesliga : Kein Sieg zum Schluss: VfL II scheitert vom Punkt und verliert 1:3

Starker Antritt: Pinnebergs Jannik Swennosen (links) lässt Gegenspieler Tobias Schmitt stehen.
Starker Antritt: Pinnebergs Jannik Swennosen (links) lässt Gegenspieler Tobias Schmitt stehen.

Trainer Heiko Klemme verabschiedet sich zwar mit dem guten Gefühl, den Klassenerhalt nicht nur aufgrund der besseren Tordifferenz geschafft zu haben.

shz.de von
11. Mai 2015, 16:00 Uhr

Von vornherein hatten die Landesliga-Fußballer des VfL Pinneberg II eine zweistellige Niederlage des FC Elmshorn II in Blankenese für abwegig erklärt. Genau so spielten sie die letzte halbe Stunde. Trainer Heiko Klemme verabschiedet sich zwar mit dem guten Gefühl, den Klassenerhalt nicht nur aufgrund der besseren Tordifferenz geschafft zu haben. Der endgültigen Rettung am letzten Spieltag haftet allerdings der nicht ganz so angenehme Beigeschmack eines 1:3 (1:0) gegen den Tabellenletzten SC Victoria II an.

Mit den zukünftigen Trainern Juri Savitchev und Patrick Funk kommt jetzt der große Schnitt. Etlichen Spielern ist nach einem Tapetenwechsel zumute, auch Mike Kolbe, der sich die Freude eines weiteren Torerfolges im letzten VfL II-Einsatz nach seinem Treffer zum 5:0 in Eidelstedt machte. Der Stürmer, der zum SuS Waldenau zurückkehrt, verwertete einen Einwurf von Dennis Koopmann aus 14 Metern zum 1:0 (30.).

Auf die Frage, warum es trotzdem nicht reichte, kam Heiko Klemme sofort die 53. Minute in den Sinn. Nach einem Foul an Jannik Swennosen bekamen die Pinneberger einen Foulelfmeter zugesprochen. Kai Wagner wählte die linke Ecke und scheiterte am Torwart. „Hätte er die andere Ecke gewählt, wäre das die Entscheidung zu unseren Gunsten gewesen“, vermutete der scheidende Coach.

Besser machten es die Gäste in der 56. Minute. Da verwandelten sie einen von Björn Schiller verursachten Strafstoß zum Ausgleich. Victorias Oberliga-Reserve bekam Oberwasser. Mit aller Macht war Heiko Klemme allerdings nicht mehr auf das Unentschieden aus. Sonst hätte er darauf verzichtet, Ricki Voß, der wegen eines Kreuzbandrisses die gesamte Saison nicht zum Einsatz gekommen war, einzuwechseln.  

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen