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Handball-Oberliga : Kein Krimi wie im Hinspiel: TSV Ellerbek marschiert gen Vizetitel

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Handballmänner des TSV Ellerbek marschieren in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein auf die „Vizemeisterschaft“ zu. Im Hamburger Verbandsderby gegen die SG Hamburg-Nord ließ die TSV-Crew zwar fünf Siebenmeter ungenutzt, kam aber nach überzeugender zweiter Halbzeit zu einem souveränen 34:24 (16:12). Da sich Flensborg eine Schlappe in Bad Schwartau leistete, wuchs Ellerbeks Vorsprung auf den Staffeldritten auf vier Punkte.

Einen „Krimi“ wie im Hin-spiel, als Ellerbek erst durch Christopher Behres Strafwurf zum 26:25 kam, erlebten die gut 200 Zuschauer nur Mitte des ersten Durchgangs, als das Heimteam nach 4:2-Führung fünf Gegentreffer in Folge zum 4:7 kassierte. „Wir haben uns gegen die extrem offensive Nord-Abwehr in Zweikämpfen aufgerieben und nicht das gespielt, was wir im Training geübt hatten“, analysierte Coach Michael Bollhöfer.

Die Auszeit, in der er die Außen daran erinnerte, ohne Ball in den Rücken der Deckung einzulaufen und den Rückraum anwies, den Ball schneller laufen zu lassen und mehr den Kreisläufer einzusetzen, brachte den Favoriten aber rasch wieder in die Spur. Mit vier Toren am Stück zog der TSV 11:9 in Front und setzte sich fortan Tor um Tor ab.

Nach der Pause glich die Partie zeitweilig einer Vorführung. Die offensive SG-Abwehr fand keinen Zugriff mehr, weil die Ellerbeker Rückraumspieler immer wieder freie Anspielstationen am Kreis und auf den Außenpositionen fanden oder wie Tarek Fejry selbst zu Durchbrüchen kamen. „Das haben wir dann gut gemacht“, sagte Bollhöfer und freute sich über zahlreiche schön herausgespielte Tore. Dass der Vorsprung bis auf zehn Treffer anwuchs, war auch ein Verdienst der aggressiven 6:0-Deckung, hinter der Torwart Isaac Luarte-Correas zeitweise kaum zu überwinden war.


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erstellt am 25.Feb.2014 | 16:00 Uhr

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