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Fußball-Kreisliga : Kein Derby für die Geschichtsbücher

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

60 Jahre nach dem letzten Stadtderby besiegt der 1. FC Quickborn den TuS Holstein mit 1:0vor nur 150 Zuschauern.

shz.de von
erstellt am 24.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Vereinsmitarbeiter Uwe Langeloh blätterte in seiner Chronik und stieß dabei auf dieses Fundstück: Das letzte Quickborner Stadtderby von ersten Herrenteams gab es am 26. April 1953. Vor fast 1000 Zuschauern an der Feldbehnstraße besiegte der FC Holstein den TuS 6:1 – 1955 fusionierten beide Vereine zusammen mit der Quickborner Turnerschaft zum heutigen TuS Holstein.

Das Kreisliga-Punktspiel zwischen dem TuS Holstein und dem 1999 gegründeten 1. FC Quickborn (Staffel 8) 60 Jahre später übte nicht annähernd diese Anzugskraft aus. Mehr als 150 Besucher, darunter Bürgermeister Thomas Köppl, hatte es allerdings auch nicht verdient. Ein früher Flugkopfball-Treffer von Steven Schönfeld reichte dem FCQ, verdient mit 1:0 zu gewinnen. „Wir haben nicht annähernd das umgesetzt, was unser Trainer vorgab“, übte Fikret Yilmaz, sportlicher Leiter des TuS, Kritik.

Kurios war die Rote Karte, die sich TuS-Keeper Daniel Blank wegen eines Handspiels außerhalb des Strafraums einhandelte. Möglicherweise irritierte den Torwart eine zusätzliche Kreidelinie, die wegen des anschließenden Kleinfeld-Spiels zwischen der Feuerwehr und der Polizei gezogen worden war.

Der TuS Hemdingen-Bilsen feierte seinen ersten Punktgewinn. Nach einem Foul von Thorben Hansen an Fabian Krohn sicherte Hendrik Schmiedehausen per Elfmeter das 4:4 (2:3) gegen den Kummerfelder SV. TuS-Trainer Maik Poll sah hüben wie drüben „abenteuerliche Abwehrleistungen“. Der Ohnmacht nahe kam er in der 86. Minute, als Keeper Fabian Wolf mit einer Tändelei das 3:4 verschuldete.

Der TuS Appen freute sich über das späte 1:1 beim SSV Rantzau II, während der TuS Borstel (1:3 gegen den TV Haseldorf) und der SV Hörnerkirchen (2:4 bei Gencler Birligi) im Abstiegskampf nicht vorankamen. Bedingt auch durch eine Rote Karte für Florian Grosse (Notbremse) ging Tabellenführer Union Tornesch beim 1:3 (1:1) bei der SV Lieth II erstmals leer aus.

Der TSV Uetersen II hatte beim 2:1 (0:1) gegen den Heidgrabener SV „endlich mal Glück“ (Trainer Sandor Horvath). Gästestürmer Philippe Schümann traf in der 90. Minute nur den Pfosten. In der Staffel 2 wurde der SC Egenbüttel III für sein körperloses Spiel hart bestraft – 0:8 beim SC Sternschanze.

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