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Fußball-Oberliga : Kampfansage nach Viererpack: Jan-Marc Schneider will die „Kanone“

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Dass Jan-Marc Schneider weiß, wo das Tor steht, hat der Stürmer der SV Halstenbek-Rellingen in dieser Saison bereits hinlänglich bewiesen. Die vereinseigene Statistik schreibt dem 21-Jährigen bisher 27 Ligatreffer zu. Damit ist Schneider der mit Abstand torgefährlichste Akteur in den Reihen von HR – und derzeit auch in der gesamten Fußball-Oberliga Hamburg. Nur Dassendorfs Eric Agyemang (26 Tore) vermag da noch mitzuhalten. Der begrub mit seinem Team beim 2:1-Erfolg gegen Schneiders Halstenbek-Rellinger vor Wochenfrist wohl vorzeitig sämtliche Titelträume des Hinrunden-Meisters. Im Kampf um die Torjägerkrone allerdings fällt die Entscheidung zwischen den beiden Angreifern wohl erst am letzten Spieltag.

In eine gute Ausgangsposition hat sich Schneider hingegen bereits gebracht. Beim gestrigen 4:3-Auswärtssieg gegen den SC Condor erzielte er sämtliche vier HR-Treffer. Ansprüche an diesen Einzeltitel hat er bereits gestellt: „Es wäre schwachsinnig, jetzt zu sagen, dass man die Kanone nicht möchte. Das wird ein interessantes Duell.“

Eines seiner vier Tore sorgte am Berner Heerweg allerdings für mächtig Gesprächsstoff. In der 24. Minute schickte Ümit Karakaya Schneider mit einem sehenswerten Pass in Richtung Condor-Strafraum. Schon hier sahen einige Zuschauer Schneider beim Zuspiel im Abseits. Die Fahne des Assistenten blieb jedoch unten, so dass der Stürmer freie Bahn bis zum Gehäuse von Sascha Kleinschmidt hatte. Der warf sich jedoch in dessen Laufweg und bekam eine Hand offenbar sichernd an den Ball. Schneider spitzelte das Gerät allerdings mit dem Fuß weiter und konnte nur noch von einem Verteidiger, der sich auf den Ball schmiss, gestoppt werden.

Der Unparteiische ahndete dies mit einem indirekten Freistoß aus etwa zehn Metern, den Schneider zum 2:1 aus HR-Sicht verwandelte. Bezeichnend für eine ohnehin turbulente und torreiche Begegnung, die in HR in den Augen von Coach Thomas Bliemeister einen „verdienten Sieger“ fand.

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