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Fussball-Landesliga : Kampfansage an den ehemaligen Verein

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Björn Dohrn will im Derby für Union Tornesch treffen

shz.de von
erstellt am 31.Mär.2017 | 16:00 Uhr

Über die Kreis- und Bezirks- in die Landesliga – und in naher Zukunft soll es dann die Oberliga sein. Björn Dohrn vom FC Union Tornesch, Sonntag Gastgeber des FC Elmshorn im Landesliga-Kreis-Derby am Großen Moorweg, will es wissen. Nächste Saison spielt der junge Mann mit dem aktuell besten Torriecher der Hammonia-Staffel für die SV Halstenbek-Rellingen – wenn die abstiegsbedrohten Baumschuler denn den Verbleib im Oberhaus des Hamburger Fußballs schaffen. Sollte es anders kommen, werde er sich anderweitig umhören, sagte Dohrn. Im Winter hatten bereits der VfL Pinneberg und der SV Rugenbergen angeklopft.

Das Interesse von HR an Dohrn, der sich mit jetzt 22 Jahren so langsam dem besten Fußballeralter nähert, kommt nicht von ungefähr. Wer durchschnittlich alle 54 Minuten trifft – 25-mal bei 17 Einsätzen für Union –, macht sich begehrt.

Einzig im Hinspiel am 23. September 2016 hatte der junge Mann mit Elmshorner Vergangenheit – Jugend bei Holsatia, dann dreieinhalb Jahre SV Lieth abzüglich eines sechsmonatigen Abstechers für die Hinrunde 2014/15 zum FCE – Ladehemmung gehabt. Oder anders ausgedrückt: Der Elmshorner Torhüter Björn Schramm reagierte gegen Dohrn zweimal hervorragend und legte so die Grundlage zum 3:1-Sieg der Lühmann-Elf. Zudem zog sich Dohrn in dieser Partie einen Muskelfaserriss zu. „Daher bin ich um so heißer und will mindestens einmal gegen meinen ehemaligen Verein treffen“, schickt Dohrn eine Kampfansage in Richtung der Elmshorner Abwehr um Sebastian Meyer.

Dohrn hat seit seinem Wechsel von der SV Lieth zum damals noch in der Bezirksliga spielenden FC Union im Januar 2016 viel von seiner Mannschaft profitiert. „Ich habe in Jannek Laut und Maik Stahnke Spieler hinter mir, die meine Laufwege kennen und mir den Ball genau dahin spielen. Oft muss ich den Ball nur reinschieben“, sagte er bescheiden, aber selbstbewusst. Mit diesem Selbstbewusstsein ist auch das zweite Ziel für Sonntag klar formuliert: Die drei Punkte sollten selbstredend am Großen Moorweg bleiben – auch wenn seine ehemaligen Mitspieler in Neongrün da etwas gegen haben werden.

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