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Kummerfeld : Kälberloh soll’s beim KSV richten

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Stark ausgedünnter Kader und der Coach ist im Urlaub: Jetzt steht der Co-Trainer in der Verantwortung.

Bibione, berühmter italienischer Badeort, ruft. Benny solls richten. Benny, das ist Benjamin Kälberloh (29), neben Jens Hansen der zweite Co-Trainer bei den Kreisliga-Fußballern des Kummerfelder SV. Weil sich Chefcoach Werner von Bastian heute Richtung Adria aufs Motorrad schwingt und weil auch Hansen noch Urlaub macht, führt Kälberloh die Kummerfelder ins Spitzenspiel der Staffel 8 beim Nachbarn Union Tornesch. Viel lieber wäre er auf dem Feld dabei gewesen, doch das lässt sein empfindliches rechtes Knie nicht mehr zu.

Einen Kreuzbandriss hatte der Verteidiger noch weggesteckt. Doch als dann im Winter der Innenmeniskus entfernt werden musste, stand sein Entschluss fest. Nach zehn Jahren als KSV-Stammkraft, auch zu Landesligazeiten, war es das mit Fußball, jedenfalls in aktiver Funktion. „Eine nochmalige Operation wäre mit den Interessen meines Arbeitgebers nicht mehr vereinbar gewesen“, sagt der Angestellte eines Metall verarbeitenden Betriebs in Kummerfeld. Schlägt an der Friedlandstraße gegen den Tabellenführer seine große Stunde? Kälberloh ist Realist, so wie er auch einer war, als er seine Karriere beendete: „Die Tornescher sind Titelfavorit. Es wäre schön, könnten wir sie ein bisschen ärgern.“

Immerhin fahren die Gäste mit der Empfehlung eines 5:0 über den 1. FC Quickborn die fünf Kilometer von Sportplatz zu Sportplatz. Herren-Leiter Thorsten Gumbrich und Ligaobmann Mario da Silva hielten Reden zur Lage beim FC. Vor dem Heimtreffen gegen den SSV Rantzau II forderte Gumbrich „eine andere Mentalität.“

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