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Handball-Landesliga : Jubel kam mit Verzögerung

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Elmshorner HT trotz Niederlage in der Aufstiegsrunde zur Hamburg-Liga

Eigentlich dürfte man erwarten, dass eine Mannschaft in große Jubelschreie ausbricht, wenn sie gerade Vizemeister geworden ist. Die Landesligaspieler des Elmshorner Handball-Teams aber ließen die Schultern hängen, gefreut haben sich unmittelbar nach der Schlusssirene nur die Akteure der HSG Elbvororte, die das letzte Saisonspiel 35:32 (17:14) gewannen.

Die Reaktion auf Elmshorner Seite war verständlich. „Eigentlich war da für uns klar, dass wir nur den dritten Platz in der Abschlusstabelle erreicht haben“, sagte EHT-Trainer Marc Neumann, denn der TSV Uetersen hatte vor Anpfiff des Fernduells um den Relegationsplatz zur Hamburg-Liga nur einen Punkt hinter dem EHT gelegen. Was sich erst nach und nach herumsprach: Der TSV Uetersen hatte zeitgleich ebenfalls sein letztes Saisonspiel beim FC St. Pauli III 25:28 verloren. TSV-Trainer Bernd Ramspott hatte nur sieben Feldspieler zur Verfügung gehabt. Das EHT behält Tabellenplatz zwei hinter dem bereits feststehenden Meister und Aufsteiger HTS/BW 96 Handball.

Vor der Freude darüber, nun gegen den Tabellenzweiten der Parallelstaffel, die SG Bergedorf/Vier- und Marschlande, am Wochenende 21./22. Mai in einem Entscheidungsspiel um den Sprung in die höchste Hamburger Spielklasse zu kämpfen, musste Neumann aber die Enttäuschung über die Vorstellung seiner Mannen gegen die HSG Elbvororte verdauen – die schlechteste im gesamten Saisonverlauf. „Die Köpfe und Beine waren von Anfang an sehr schwer“, sagte er. Die Elmshorner lagen die gesamte Zeit über gegen die Spielgemeinschaft aus Wedeler TSV, Rissener SV und SV Blankenese hinten, da viele Bälle nach technischen Fehlern verschenkt wurden. Grundsätzlich, so machte Neumann aber deutlich, wäre auch der dritte Platz in der Abschlusstabelle als Erfolg für die junge und neu zusammengestellte Mannschaft als Erfolg zu werten gewesen. Dass es nun eine Zugabe gibt, ist um so schöner.

Gänzlich ohne Zugabe kommt das Barmstedter MTV II aus. Er zementierte mit einem 31:29 beim abgestiegenen Schlusslicht Rellinger TV Tabellenrang zehn, der zum Klassenerhalt langen sollte.

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erstellt am 20.Apr.2016 | 16:00 Uhr

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