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Fußball-Landesliga : Jetzt zieht Schwarz die Zügel an

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fußball-Landesliga: Coach von TBS Pinneberg erhöht die Trainingsintensität / VfL Pinneberg II baut auf die Hilfe der Drittvertretung

Fan des höherklassigen Amateur-Fußballs zu sein, das ist zurzeit in der Kreisstadt kein Vergnügen. In der Oberliga kickt die Erste des VfL Pinneberg ums „Überleben“. Eine Etage tiefer in der Landesliga steht der VfL-Zweiten und TBS Pinneberg das Wasser bis zum Hals. Einen Befreiungsschlag erwarten alle vom bevorstehenden Sonntag. Dabei wird die Aufgabe für TBS gegen den Tabellenletzten Nikola Tesla, der mit der Empfehlung eines 3:0 bei der SV Halstenbek-Rellingen II (erster Saisonsieg) anreist, ebenso unangenehm wie für die Blau-Roten gegen den TSV Uetersen.

Die VfLer hielten die große Konferenz ab. Demnach sollen verstärkt Akteure der dritten Mannschaft dazu gezogen werden. Das eigene Aufgebot gibt in der Qualität wie in der Quantität kaum eine vernünftige Arbeitsgrundlage für Trainer Patrick Funk her. Die Uetersener trugen unterdessen der Tatsache Rechnung, nach drei punktlosen Auftritten in der Bringschuld zu stehen. Bis Ende des Jahres installierte Coach Peter Ehlers den Freitag als dritten Trainingstag.

Auch an der Müssentwiete werden die Zügel angezogen. Trainer Bernhard Schwarz ließ diese Woche bis an die Grenze zum körperlichen Unwohlsein arbeiten. Außerdem machte Schwarz den Versuch, verschiedene Akteure, deren Einstellung ihm nicht gefiel, neu auf den Abstiegskampf einzuschwören. Keine Rolle in den Planungen spielt mehr Keeper Marco Kudzia, von dem sich der Club nach unbedachten Äußerungen trennte.

Bernhard Schwarz sieht Innenverteidiger Norbert Graszl als Mann für den Notfall zwischen den Pfosten. Dem Team des Tabellenletzten bringt er höchsten Respekt entgegen: „Dessen neuen Trainer Elvir Demirovic kenne ich aus gemeinsamer Zeit beim ETV. Er wird bei Nikola Tesla viel bewegen.“

Die SV Halstenbek-Rellingen II bekam es beim 0:3 zu spüren. Auswärts gegen den SV Eidelstedt geht es schon darum, nicht auf einen Abstiegsrang zu rutschen. Im Fernduell mit dem TSV Sasel um den Platz an der Sonne hofft der Wedeler TSV auf Schützenhilfe von Blau-Weiß 96, das beim Tabellenführer befreit aufspielen kann. Für die Wedeler Aufgabe beim HEBC steht Tim Jobmann wieder zur Verfügung.

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