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Handball Hamburg-Liga : Jan-Michael Bruhn hält den Derby-Sieg fest

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

TuS Esingen II bleibt nach 29:23-Sieg im Spitzenspiel gegen TSV Uetersen weiter Tabellenführer.

Uetersen | Es war ein Spitzenspiel – und gleichzeitig ein klassisches Lokalderby. Und der TuS Esingen II steht nach dem 29:23 (12:8) beim TSV Uetersen weiter da, wo die Tornescher auch am Ende der Spielzeit stehen wollen – an der Tabellenspitze. Und da auch deren eigene „Erste“ momentan Tabellenführer der Hamburg-Liga ist, würde Stand heute auch der Aufstieg möglich sein.

Für den TSV Uetersen bedeutet die zweite Niederlage der Spielzeit erst einmal wieder Mittelfeld der Tabelle. Trainer Bernd Ramspott war aber trotzdem zufrieden mit dem Spiel seines Teams. „Wir haben die beste Deckung dieser Saison in der ersten Hälfte gespielt.“ Leider aber vergaßen die Uetersener dabei auch, vorne die entsprechenden Tore zu werfen.

„Mit nur acht Toren in 30 Minuten wird das natürlich nichts“, so Ramspott. Auf Esingens Seite in einem schnellen, emotionalen, aber nie unfairen Derby, wurde Torhüter Jan-Michael Bruhn zum „Helden“. 36 Paraden standen am Ende der Partie auf seiner Habenseite.

„Das hat er überragend gemacht“, so die beiden Trainer Ramspott und Dennis Nickel unisono, wobei Ramspott natürlich ein wenig Kritik an seinen Schützen übte. „Wir haben unsere Wurfbilder zuerst nicht anpassen können“, so der Uetersener Coach. Er wollte das Spiel aber unter dem Motto „Lernprozess“ abhaken. Auch das Zurückfallen in der Tabelle war ihm nicht so wichtig. „Es ist noch eine lange Saison, unter den Favoriten habe ich uns sowieso nicht gesehen“, nimmt der Coach Druck von seiner jungen Mannschaft.

Einen bitteren Rückschlag musste die Halstenbeker TS beim 26:31 (10:18) im Kellerduell gegen das HT Norderstedt III hinnehmen. Eine katastrophale erste Hälfte war ein Rückschritt in alte Zeiten, zumal die Halstenbeker sich in den vergangenen Spielen stabiler gezeigt hatten. Und so wird es wohl bis zum Ende der Spielzeit ein Rennen um den Klassenerhalt für die HT werden. Eine Möglichkeit zur Wiedergutmachung gibt es am Sonnabend im weiteren Kellerduell beim TuS Finkenwerder (18.45 Uhr).

So leise still und heimlich nach oben bewegt sich – wieder einmal – der TSV Ellerbek III an die Tabellenspitze. Mit 31:23 (13:11) gewannen die Oldies der Liga gegen das Elmshorner HT – und sind schon jetzt Tabellenvierter. Am Sonnabend um 20 Uhr spielen sie beim Tabellendritten St. Pauli. Ein Sieg wäre der nächste Schritt auf der Leiter nach oben.

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