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Tennis : In jeder Hinsicht ein Erfolg

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Der Pinneberger Lucas Hellfritsch wird Vizemeister bei den Offenen Bezirksmeisterschaften / Zuwachs bei der Beteiligung

shz.de von
erstellt am 15.Jun.2016 | 14:29 Uhr

Zwei Tage Sonne und an einem Tag Nieselregen, der aus den Stratuswolken herab prasselte. Trotzdem fiel die Turnierleitung der Offenen Tennis-Bezirksmeisterschaften West nicht „aus allen Wolken“ und ließ sich beim Ablauf der Meisterschaften mit insgesamt 106 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht aus der Ruhe bringen. „Alles lief gut und auch nach (Zeit)Plan“, so Wolfgang Schildknecht, Mitglied der Turnierleitung.

Der Pinneberger TC stellte seine Anlage am Voßbarg für die Meisterschaften zur Verfügung. Auf 12 Plätzen kämpften die Akteurinnen und Akteure um die Titel. In der männlichen U12 war Niklas Korzekwa vom LTC Elmshorn das Maß der Dinge. Der topgesetzte Nachwuchsspieler marschierte ohne Satzverlust zum Turniersieg. „Niklas hat eine sehr starke Leistung gezeigt und seinen Titel erfolgreich verteidigt“, befand LTC-Trainerin Janine Fichtenmeier, deren Sohn Jamie Fichtenmeier (TC an der Schirnau) im Finale gegen Korzekwa mit 1:6 und 0:6 den Kürzeren zog.

Spannender ging es indes im Endspiel der U14 zu. Im vereinsinternen Duell zwischen Linus Bense und Rasmus Becker (beide TC Prisdorf) setzte sich der an Nummer eins gesetzte Bense mit 6:2 und 7:5 gegen die Nummer zwei der Setzliste durch. „Linus hat den besseren Start erwischt. Im zweiten Durchgang hat Rasmus seine Taktik geändert, mit mehr Topspin in seinen Schlägen agiert. Nach einer kurzen Anpassungsphase hatte Linus jedoch wieder die passende Antwort parat und am Ende vor allem die bessere Nervenstärke“, befand TCP-Cheftrainer Moritz Nonnenkamp.

Eben jene Nervenstärke ließ indes Lucas Hellfritsch (TC RW Wahlstedt) im Finale der Herrenkonkurrenz vermissen. Der ehemalige Akteur des Pinneberger TC musste sich Christian Matic (Hamburger Polo Club) nach einem Krimi mit 5:7, 6:3 und 11:13 geschlagen geben und ließ dabei zwei Matchbälle beim 9:7 ungenutzt. „Das war natürlich ärgerlich. So läuft es jedoch manchmal im Sport. Die beiden Spieler haben tolles Tennis gezeigt“, befand Vater Jörn Hellfritsch.

Bezirksvorsitzender Ulrich Lhotzky-Knebusch lobte indes das Interesse und die Bezirks- sowie Vereinstrainer: „Gegenüber 2015 und auch 2014 haben wir einen sehr guten Zuwachs bei der Beteiligung. Dies ist mit ein Ergebnis erfolgreicher Trainingsarbeit und Ansprache durch unsere Trainer – auf Bezirks-, Kreis- und Vereinsebene“, so Lhotzky-Knebusch.

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