Basketball : In der Ferne den Frust verdrängen

sc rist wedel

Basketball: SC Rist will in Dresden wieder siegen

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13. Dezember 2014, 16:00 Uhr

Vier Mal in Folge verloren. Und dennoch ist der SC Rist Wedel in der Pro B mit 14 Punkten weiterhin Tabellenzweiter. „Wir sind alle frustriert. Kein Zweifel. Wir wollen in die Weihnachtspause unbedingt mit Erfolgserlebnissen gehen“, sagt Headcoach Michael Claxton, der am Mittwoch seinen 38. Geburtstag mit der Familie und – natürlich – mit zwei Basketball-Trainingseinheiten verbrachte.

Am Sonntag reisen die Risters früh mit dem Bus zum Tabellenletzten Dresden Titans. Definitiv die Reise nicht antreten wird Janis Stielow, der aufgrund der Verletzungssorgen beim Pro A-Team Hamburg Towers keine Freigabe erhielt. Jamo Ruppert hatte unter der Woche mit einer Erkältung zu kämpfen, sein Einsatz ist fraglich. Christopher Geist, der in der letzten Saison ein paar Pro-B-Minuten bekam, trainiert zwar bei den 1. Herren, soll aber zunächst Spielpraxis in der 2. Regionalliga Nord sammeln. „Er verbessert sich stetig, aber in dem Alter braucht er vor allem viel Einsatzzeit“, erklärt Claxton.

„In den letzten Partien sind wir nicht als Team aufgetreten. Sowohl offensiv als auch defensiv. Das war das Hauptproblem. Wir müssen wieder als Einheit Konstanz in unsere Leistungen bringen“, meinte Claxton zudem. Das Hinspiel in Wedel gewann der SC Rist mit 77:71. „Dresden hat eine gute Mannschaft, die zu Hause lautstark unterstützt wird“, sagt der US-Amerikaner.

In der Fremde haben die Titans noch kein einziges Spiel gewinnen können. Die acht Punkte wurden allesamt in der eigenen Halle eingesammelt. Drei Topscorer hat Dresden. Damon Smith erzielt 15,1 Zähler im Schnitt. Aufbauspieler Philipp Lieser erreicht denselben Wert. Center Jaroslav Tyrna, seit vier Spielen bei den Sachsen tätig, auch. „Viele Akteure sind sehr groß. Deshalb ziehen die Titans häufiger zum Korb, als zu schießen“, so Claxton. Attackieren möchten aber vor allem die Risters – damit die Niederlagenserie ein Ende hat.

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