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Handball : In der Breite liegt die Kraft

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Handball: Coach Patrick Drefke peilt mit den Elmshorner-Frauen einen Mittelfeldplatz in der Hamburg-Liga an

shz.de von
erstellt am 12.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Patrick Drefke ist schon viel zu lange im Geschäft, als dass ihn noch viel überraschen könnte. Die Frage nach dem Saisonziel beantwortet der Frauen-Trainer des Elmshorner Handball-Teams daher schon, bevor sie überhaupt gestellt wird: „Mittelfeld plus.“ Sagt es und kann sich den verschmitzten Verweis auf die in Deutschland ungleich populärere Sportart mit den größeren Bällen und Toren nicht verkneifen. „Das habe ich mal gelesen; es hat ein Fußball-Kollege gesagt“ , schiebt er hinterher. Doch natürlich hat der Handball-Trainer auch eine ernsthafte Vorstellung davon, was er von der jungen EHT-Truppe in der Hamburg-Liga erwartet: „Ich gehe mal davon aus, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden.“

Der Kader ist nach Drefkes Meinung ein wenig stärker einzuordnen als im Vorjahr. In Anke Timmermann, kam vom Moorreger SV, gehört jetzt neben Julia Bär eine zweite Torfrau fest zum Aufgebot. Damit ist ein Ziel bereits erreicht. „Wenn alle fit sind, haben wir jede Position doppelt besetzt“, frohlockt Drefke. Den Rückraum verstärken die routinierte Antje Dingler und ihre der A-Jugend entwachsene Tochter Maren. Vom Optimalzustand sind die EHT-Frauen aber ein Stück weit entfernt, wenn sie Sonnabend bei Oberliga-Absteiger SG Niendorf/Wandsetal in die neue Spielzeit starten.

Rückraumshooterin Malina Westphal fehlt nach einer Meniskus-Operation voraussichtlich noch vier Wochen. Kreisläuferin Susanne Lange ist im Urlaub. Die aus der eigenen zweiten Mannschaft (Absteiger in die Bezirksliga) gekommene Lea Schümann weist aber wegen einer sechswöchigen Verletzungspause noch Trainingsrückstand auf. Feste Abgänge sind zudem Conny Lüdtke (Studium) und Saskia Kanese (Auslandsaufenthalt).

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