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Fußball-Kreisliga : Immer wieder Schümann

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kreisliga 8: Stürmer des Heidgrabener SV macht beim 2:1-Sieg in Hetlingen den Unterschied / Kummerfeld spielt nur remis

shz.de von
erstellt am 29.Sep.2015 | 16:00 Uhr

In der 49. Minute war die Welt des Hetlinger MTV noch in Ordnung. Moritz Bär erzielte nach einem Querpass von Alexander Bandholdt das 1:0. Am Ende aber standen die Hetlinger Kreisliga-Fußballer zum dritten Mal nacheinander mit leeren Händen da. Das weitestgehend ereignislose Spitzenspiel der Staffel 8 gegen Tabellenführer Heidgrabener SV endete 1:2 (0:0).

Gäste-Knipser Philippe Schümann machte mit zwei Torerfolgen nicht zum ersten Mal den Unterschied aus. „Ansonsten war es eher ein Unentschieden-Spiel“, räumte HSV-Coach Ove Hinrichsen ein. „Beide Mannschaften haben ja nur mit langen Bällen operiert“, wunderte sich Werner von Bastian als Zuschauer im Deichstadion. Der Coach des Tabellenzweiten Kummerfelder SV erschien dort schlecht gelaunt, nachdem das eigene Team beim SSV Rantzau II nur ein 1:1 zustande gebracht hatte. „Dieses Gestochere im Strafraum war für unsere Ansprüche zu wenig“, ärgerte sich von Bastian. Allerdings habe der KSV in Barmstedt immer schon„ alt“ ausgesehen.

Ein bisschen glatter fühlt sich jetzt die Gesichtshaut von Rainer Judick, Trainer des SV Rugenbergen III, an. Das 3:1 (2:1) über den TSV Uetersen III war genau die richtige Creme gegen die Sorgenfalten. Die unterlegenen Gäste vergaben ihre Chance auf etwas Zählbares in der 50. Minute, als Ertan Dilgin mit einem Foulelfmeter an Keeper Enrico Carl scheiterte.

Beim TuS HolsteinQuickborn kündigte der sportliche Leiter Fikret Yilmaz „harte Arbeit“ an. Nach zwei Selbsttoren gerieten die Quickborner auswärts gegen Germania Schnelsen II aus den Fugen und verloren 1:7 (1:2). Das hatte sich zur Pause überhaupt nicht abgezeichnet, während die SV Halstenbek-Rellingen III mit einem halben Dutzend Landesliga-Akteuren den Moorreger SV beim 3:0 (1:0) von Anfang an beherrschte. Der 1. FC Quickborn bekam seine Schäfchen beim 4:1 (2:0) über den TuS Hemdingen-Bilsen erst in der Schlussphase ins Trockene. Für Halbzeit-Unterhaltung sorgten der Schiedsrichter und ein Assistent, die sich wegen eines nicht gegebenen Elfmeters für den FCQ lautstark die Meinung geigten. Dem SC Egenbüttel III reichte eine der besten Leistungen bislang nicht, sich ein 1:3 (1:1) bei der SV Lieth zu ersparen. Gencler Birligi und Union Tornesch II belohnten sich für ein schwaches Spiel mit jeweils einem Zähler – 1:1-Unentschieden. 

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