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Fussball-Oberliga : Im Training schon sehr selbstbewusst

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Alexandros Tanidis soll Elmshorner Abwehr stabilisieren

shz.de von
erstellt am 29.Aug.2014 | 16:00 Uhr

Die Hintermannschaft bekommt in jedem Fall ein neues Gesicht, wenn der FC Elmshorn heute, Freitag, den SV Curslack-Neuengamme empfängt. „Er wird von Anfang an spielen“, kündigte Bernd Ruhser, Co-Trainer des Fußball-Oberligisten die Premiere von Alexandros Tanidis (22) an.

Die Frage ist nur, wo der im bayrischen Dachau geborene Grieche genau spielt – und das hängt davon ab, ob Patrick Scheidt rechtzeitig fit ist. Der Routinier hat in dieser Woche wegen eines ausgerenkten Wirbels mit dem Training aussetzen müssen. Fällt Scheidt heute aus, dürfte Tanidis mit Jan Novotny das Duo in der Mitte bilden. Andernfalls dürfte einer der beiden letztgenannten auf die rechte Seite rücken, wo bei der 1:5-Auswärtsniederlage gegen den SV Rugenbergen Björn Dohrn eine sehr unglückliche Vorstellung abgeliefert hatte. Zur Entschuldigung Dohrns sei gesagt, dass der Linksfuß bis dahin nie auf dieser Position gespielt hat.

Alexandros Tanidis hat in den ersten Trainingseinheiten mit seiner neuen Mannschaft einen guten Eindruck hinterlassen. Das bestätigte nicht nur Ruhser, sondern auch Teammanager Bert Ehm. Der nannte den 1,85 Meter großen Neuen „eine extreme Verstärkung“, der sich bereits lautstark eingebracht hat. „Er ist sehr, sehr selbstbewusst“, so Ehm.

Tanidis, der zuletzt ein halbes Jahr beim SV Heimstetten in der Bayernliga gespielt hat, war Ehm von einem befreundeten Spielervermittler angeboten worden. Der 22-Jährige, dessen aktueller Marktwert von dem Internetportal transfermarkt.de mit 50 000 Euro angegeben wird, will sich offenbar über den FCE für norddeutsche Regionalligisten interessant machen. „Deshalb ist er ein Schnäppchen für uns“, so Ehm, der natürlich weiß, dass die Wilhelmstraße nur eine Zwischenstation sein soll. Die aber benötigt Tanidis offensichtlich auch, denn sowohl bei 1860 München II als auch in Heimstetten hat er sich auf Viertliganiveau nicht durchsetzen können. In Elmshorn ist man derzeit bescheidener.

 

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