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Fussball-Landesliga : Im Derby soll der Knoten platzen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fußball: Der TSV Uetersen wartet auf das erste Erfolgserlebnis der Saison / Wedels Stammtorwart Firgens fällt mit Schulterzerrung aus

Wann platzt der Knoten bei den Landesliga-Fußballern des TSV Uetersen? Das ist die Frage, nachdem der Titelmitfavorit der Hammonia-Staffel seine beiden ersten Punktspiele 0:1 verlor und auch im Oddset-Pokal beim neuerlichen 0:1 gegen den TuS Osdorf trotz starker Leistung immer noch nicht die Kurve bekam.

Im Derby gegen den Wedeler TSV will sich das Team nun endlich einmal für bislang 270 Minuten vergebliche Liebesmüh’ belohnen. „Wir wissen, dass Uetersen unter Wert rangiert und was uns erwartet“, sagt Thorsten Zessin, Wedels Coach. „Hätten wir das nur geahnt“, sagt Zessin außerdem. Gemeint ist, dass der Verein Manager Kadir Katran die Freigabe als Keeper der SV Groß Flottbek erteilte. Dann aber handelte sich Stamm-Torwart Oliver Firgens eine Schulterzerrung ein, so dass nun der junge Leon Schuld (20) die Last zwischen den Pfosten aufgebürdet bekommt. Die Uetersener werden ihn ordentlich unter Beschuss nehmen. TSV-Trainer Peter Ehlers weiß, was das Umfeld von ihm und seiner Mannschaft erwartet: „Wir haben den Druck, dieses Spiel gewinnen zu müssen.“

Der VfL Pinneberg II tritt Uetersen-Bezwinger TuS Osdorf ohne Furcht gegenüber. Das mühevolle 3:2 (2:2) im Holstenpokal beim SC Egenbüttel II dank der Treffer von Steve Carstensen (1:0/28.), Suriya Chakraborty (2:2/73.) und Nils Hammer (110.) nahm Trainer Heiko Klemme keinem krumm: „Ein Spiel im Geiste schon vorher gewonnen zu haben, das passiert jungen Leuten gelegentlich.“

TBS Pinneberg und Blau-Weiß 96 Schenefeld treten zeitgleich angeschlagen gegeneinander an. „Das Verletzungs-Drama unseres Teamgefährten Bilel Ouerfelli hemmt uns“, räumte Mittelfeldspieler Kadir Candir nach dem Oddset-Pokalaus gegen HR ein. Die Schenefelder stecken noch in der Findungsphase.

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