Handball Hamburg-Liga : HTS/Blau-Weiß 96 Handball setzt sich im Lokalderby gegen TSV Uetersen durch

Durchgesetzt: Sebastian Bütow (links) steuerte drei Treffer zum Erfolg von HTS/BW96 Handball gegen den TSV Uetersen bei. Hier lässt Bütow Maximilian Ladiges stehen.
Durchgesetzt: Sebastian Bütow (links) steuerte drei Treffer zum Erfolg von HTS/BW96 Handball gegen den TSV Uetersen bei. Hier lässt Bütow Maximilian Ladiges stehen.

Spielgemeinschaft gewinnt mit 30:26, verliert aber die Tabellenführung.

shz.de von
24. Januar 2018, 13:00 Uhr

Halstenbek, Schenefeld | Sie reiten weiter auf der Rasierklinge, das aber weiterhin erfolgreich. HTS/BW96 Handball leidet unter enormen Verletzungsproblemen, sie gewinnen aber trotzdem ihre Spiele. So auch beim 30:26 (15:9) gegen den Lokalrivalen TSV Uetersen, das die Spielgemeinschaft der Halstenbeker TS und von Blau-Weiß 96 Schenefeld kurioserweise aber die Tabellenführung kostete.

Dies aber nur aufgrund eines offenen Nachholspiels. „Es ist im Moment immer eng“, so HTS/BW 96-Trainer Frank Unterspann. Das Problem für ihn: Viele der Verletzten werden auch in der nächsten Zeit nicht zurückkommen. „Damit werden wir jetzt leben müssen“, so der Coach, der weiter positiv nach vorne blickt.

Für den TSV Uetersen hingegen war es die zweite Niederlage in Folge. Und dies bedeutet in dieser Liga zwangsweise noch härteren Abstiegskampf. Nur einen Punkt beträgt der Vorsprung zu den direkten Abstiegsrängen noch, ein Umstand, der Trainer Bernd Ramspott allerdings nicht unbedingt zu stören scheint.

„Wir haben immer gesagt, dass es eng bleiben wird bis zum Ende der Spielzeit“, so Ramspott. „Wir müssen die wichtigen Spiele gewinnen“, fordert der Coach. Das beginnt schon am Sonnabend (18 Uhr), wenn der TSV bei der HG Hamburg-Barmbek II antritt.

Gegen Uetersen traten die Halstenbeker im ersten Abschnitt wie ein Spitzenreiter auf. Vom 3:3 (12.) zogen die Unterspann-Schützlinge auf 12:6 (24.) davon und behaupteten den Vorsprung bis zur Halbzeit. Doch dann begann das, was den TSV Uetersen in dieser Saison ausmacht: Sie geben nicht auf.

Spätestens beim 20:22 (44.) war es ein offenes Spiel mit nur noch knappen Führungen der Spielgemeinschaft. Nils Ladiges traf zum 25:26 (55.), doch dann musste der TSV abreißen lassen. „Wir lassen zu viel Kraft, wenn wir immer einem Rückstand hinterherlaufen“, hat auch Ramspott erkannt. Abstellen würde er das „Problem“ gern, doch „da muss dann auch der Gegner mitspielen.“

Lukas Paetzel (11/8) auf SG-Seite mit acht von acht verwandelten Siebenmetern – sowie Nils Ladiges (8), Yannick Voß und Maximilian Ladiges (je 5) waren die erfolgreichsten Schützen.

Moorreger Frauen verlieren

Bei den Frauen quittierte der Moorreger SV eine 23:30 (8:13)-Niederlage gegen die HSG Buchholz-Rosengarten II, bleibt aber weiter sechs Punkte vor den Abstiegsrängen. „Ärgerlich, aber eine gute Erfahrung für uns“, war das Fazit von MSV-Trainer Andree Buhse.

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