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HR überzeugt bei Hass + Hatje-Cup

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Fussball Mit 1:0 gewinnt der Landesligist das Finale des eigenen Turniers gegen den VfL Pinneberg / Blau-Weiß 96 wird Dritter

shz.de von
erstellt am 17.Jul.2017 | 16:00 Uhr

Die SV Halstenbek-Rellingen vermittelte beim eigenen Vorbereitungsturnier den Eindruck, dass der Abstieg aus der Oberliga Hamburg in die Landesliga tatsächlich schnell wieder gut zu machen wäre. Sie gewann das, mit dem VfL Pinneberg, TBS Pinneberg und Blau-Weiß 96 Schenefeld, gut besetzte Traditionsturnier um den Hass + Hatje-Cup im Finale gegen den Oberligisten VfL Pinneberg mit 1:0 (1:0) durch einen Treffer von Marcel Schöttke.

Tags zuvor hatten die Baumschuler schon mit 11:0 gegen Blau-Weiß 96 gewonnen. Diesen Kantersieg, wollte aber niemand zu hoch bewerten. „Es haben bei Schenefeld viele Spieler gefehlt und bei uns lief es tatsächlich sehr gut“, so HR-Coach Heiko Barthel, der das Finale dann schon eher zur Standortbestimmung nutzte: „Wir haben das Spiel gegen den VfL nicht nur über den Kampf entschieden, sondern vor allem in der ersten Hälfte auch spielerische Akzente gesetzt.“

Damit meinte er auch die Entstehung des 1:0 in der 33. Minute. Marcel Schöttke, der sich über die linke Seite gut durchgesetzt hatte, bekam den Ball nach einem Doppelpass mit Sascha Richert hinter der gegnerischen Abwehr zurück und schlenzte das Leder am verdutzten Torwart der Pinneberger ins lange Eck.

Ein bisschen glücklich waren die Halstenbeker, als der eingewechselte Fabian Rußbüldt den Ball an der Mittellinie vertändelte und der Pinneberger Jan Henrik Kaetow, auf und davon, in der 83. Minute nur die Latte traf. „Wir waren in der ersten Halbzeit klar besser, aber in der zweiten hat der VfL den Druck erhöht und bei uns lief es dann nicht mehr so gut. Dennoch ist der Sieg verdient“, so Barthel, der sich damit über den ersten Erfolg seines Teams beim Hass + Hatje-Cup seit 2013 freute.

Thorben Reibe, der Trainer des VfL hatte in der zweiten Halbzeit viele Wechsel vollzogen und so leidete der Spielfluß seines Teams ein wenig. „Wir hatten unsere Vorbereitung so ausgerichtet, dass wir unseren letzten echten Härtetest am Dienstag gegen den TSV Schilksee bestreiten, doch weil die jetzt abgesagt haben, werden wir wohl gegen unsere Zweite spielen“, sagte Reibe, der zugleich das Oddset-Pokalspiel am kommenden Wochenende bei Union Tornesch im Blick hat. „Dort müssen wir fit sein, dann steht eine andere Mannschaft auf dem Platz. Es haben noch einige Stammspieler gefehlt“, so Reibe.

Im Spiel um Platz drei überraschten das Team von Blau-Weiß 96 Schenefeld, die ,um einige Spieler verstärkt, TBS Pinneberg mit 4:2 bezwangen. Vor allem der dreifache Torschütze Fabian Arth (21., 24., 83.) überzeugte mit schnellen Antritten. Den Treffer zum 3:1 der Blau-Weißen erzielte Julius Paster (75.). TBS musste sich nach zwei Niederlagen mit dem vierten Rang begnügen.

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