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Fußball-Kreisliga : Hot Dogs bis zum Platzen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Schlusslicht Hemdingen-Bilsen verspeist TSV Heist und in Tornesch feiert man Kai Fröhlich.

shz.de von
erstellt am 01.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Die Kreisliga-Fußballer des TuS Hemdingen-Bilsen „verspeisten“ erst den TSV Heist (3:2) und dann beim Mannschaftsabend Hot Dogs, bis sie zu platzen drohten. Heist-Coach Ingo Jopp fühlte sich hundeelend. Dass ihm beim ersten Saisonsieg der Hemdinger in der Staffel 8 die Hände gebunden waren, schmeckte ihm gar nicht.

„Mir stand nur eine Notelf zur Verfügung. Marcel Renzow, der 18 Monate pausiert hatte, war mein einziger Ersatzspieler“, entschuldigte Jopp das Heistmer Gegurke. Den Hemdingern und Bilsenern konnte es egal sein. Dieser Sieg, der nach Meinung von TuS-Coach Maik Poll hoch verdient war, tat ihnen einfach nur gut. Auch Bernhard Müller, dem Obmann des TuS Borstel, entfuhr ein Stoßseufzer. Die Borsteler machten es den Hemdingern gleich und gewannen erstmals, ebenfalls 3:2 (1:1), beim TuS Appen. Kaum aus seinem Urlaub auf Teneriffa zurück fühlte sich der Appener Trainer Norbert Möller nach Helge Ohlhoffs entscheidendem Treffer in letzter Minute fast schon wieder reif für die Insel. „Wir mussten mit vier A-Junioren antreten. Denen fehlt natürlich noch die Erfahrung“, sagte Möller.

Mitten drin im Abstiegskampf steckt plötzlich auch der SSV Rantzau II, der das 0:0 beim Kummerfelder SV nur bis zur 80. Minute hielt. Nach Chancen hüben wie drüben war es dann Christopher Klengel, der mit einem Schrägschuss von der Strafraumgrenze die Entscheidung zu Gunsten der Kummerfelder (1:0) herbeiführte.

Spitzenreiter Union Tornesch rehabilitierte sich für die erste Saisonniederlage bei der SV Lieth II mit einem 3:1 (1:0) über den TuS Holstein Quickborn. Gefeierter Mann war Kai Fröhlich, der an seinem 24. Geburtstag das 1:0 für die Tornescher köpfte. TuS-Macher Fikret Yilmaz bescheinigte seiner Mannschaft „ein sehr ordentliches Spiel“.

Davon war Stadtrivale 1. FC Quickborn beim 3:6 (0:3) gegen Gencler Birligi zunächst meilenweit entfernt. Dem desolaten ersten Durchgang folgte allerdings ein starker zweiter mit dem Pech, dass der Schiedsrichter gleich drei Elfmeter für die Elmshorner verhängte. „Zumindest einer sowie die Rote Karte für Michael Kuhse waren nicht nachvollziehbar“, ärgerte sich FC-Abteilungsleiter Thorsten Gumbrich.

Auf leisen Sohlen begab sich unterdessen der TSV Uetersen II in die Verfolgerrolle. Das 2:1 (1:0) beim SV Hörnerkirchen bedeutete den Sprung auf den zweiten Rang. „Genau dieses eine Tor war Uetersen II besser“, räumte SVH-Coach Jens Fleischer ein.

In der Staffel 2 blieb dem SC Egenbüttel III ein neuerlicher Reinfall nicht erspart. Das 1:3 (0:1) bei Union 03 basierte auf individuellen Fehlern.


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