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Fussball-Verbandsliga Süd/West : Horster Heimserie durchbrochen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

VfR Horst kassiert gegen den SV Schackendorf erstmals nach mehr als einem Jahr wieder eine Heimniederlage.

Horst | Die Herbstmeisterschaft sicher in der Tasche genehmigen sich die Verbandsligafußballer des VfR Horst in der Verbandsliga Süd-West eine Schwächeperiode. Erstmals nach dem 0:1 gegen den späteren Meister FC Reher/Puls am 21. August 2013 verließen sie am Sonnabend den heimischen Platz als Verlierer: 2:4 (2:1) gegen den SV Schackendorf. Es war die zweite Niederlage in Folge. „Wir tun uns im Moment schwer, bei einem Vorsprung konsequent zu Ende zu spielen“, sagte VfR-Trainer Lars Lühmann sichtlich angefressen. Wie in der Vorwoche hatte gab es Gegentore.

Dabei hatte sich der Gastgeber vom ersten Schock eines frühen Rückstands bald erholt gezeigt. Dennis Horn war auf dem rutschigen Geläuf ausgeglitten, Maik Gross nutzte den ihm sich bietenden Platz, um die Gäste in Führung zu bringen. Einen verlängerten Einwurf von René Thies verwandelte Michel Gorny nach 28 Minuten zum 1:1. Weitere fünf Minuten später nahm Tobias Petersen aus 20 Metern Maß. Unhaltbar schien der flache Distanzschuss aus 20 Metern zum 2:1 indes nicht. Gorny allein (38.) und der später unauffällige Jan Behrendt mit einem 30-Meter-Hammer, den Schackendorfs Keeper Danny Schramm gegen die tiefstehende Sonne nur mit Mühe über die Latte lenkte (45.) waren weitere Horster Chancen, um die Führung bis zur Pause auszubauen.

Der VfR Horst war zu diesem Zeitpunkt bereits personell geschwächt. Ersin Taser musste früh mit Gelb bedacht aus der Viererkette weichen. Für ihn kam Oliver Kuck, der aber wie die außer ihm auf der Ersatzbank sitzenden Feldspieler Florian Rammer und Oliver Gohlke in der vergangenen Woche nicht hatte vernünftig trainieren können.

Insofern blieben Lühmann auch nur beschränkte Möglichkeiten, auf den Schackendorfer Ausgleich in der 58. Minute zu reagieren. Dabei hätte seinen Team frisches Blut gut getan, denn von da an waren die Hausherren sichtlich verunsichert, der Rückstand nach 73 Minuten fast die logische Konsequenz. Die letzte Chance zum Ausgleich war in der Schlussminute ein Freistoß. Doch anstatt den Ball aufs Tor zu ziehen, versuchte Behrendt eine Gelb-Rote Karte für den Schackendorfer Guilherme de Oliviera zu provozieren, in dem er den keine 9,15 Meter vom Ball entfernt stehenden Torschützen des Ausgleichs anschoss. Das ging aber nicht auf, der Konter führte zum 2:4. Kurz darauf war Schluss – und die Feier der Herbstmeisterschaft getrübt.



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erstellt am 10.Nov.2014 | 16:01 Uhr

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