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Handball : Horst/Kiebitzreihe auf Aufstiegskurs

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Landesliga: Trotz zahlreicher Ausfälle mit 34:28 Tabellenführung erobert.

Zumindest die erste Halbzeit in der Landesliga-Begegnung zwischen der HSG Horst/Kiebitzreihe und dem abstiegsbedrohten TSV Kronshagen II war nichts für Handball-Gourmets. Erst nachdem Torsten Weinberg, Tarek Martens und Co. in Abschnitt zwei aufdrehten, kam am Ende ein völlig verdienter 34:28-Erfolg für den Gastgeber zustande. Das bedeutete nicht nur, auch weiterhin die Tabelle der Handball-Landesliga Mitte anzuführen, sondern durch die gleichzeitige Niederlage des TSV Kremperheide beim TSV Altenholz II diese Führung sogar ausgebaut zu haben.

Die Horst/Kiebitzreiher „Haie“ also voll auf Aufstiegskurs? Nach 16 von 22 Spielen mag man dies bejahen – was auch Chefcoach Manfred Kuhnke nicht bestreitet. „Die nächsten Spiele werden aber verdammt hart für uns“, warnt Kuhnke im Hinblick auf seinen arg dezimierten Kader. Iven Pfeifers, Daniel Liedtke, Malte Schnell, Leif Schattauer und jetzt auch Niklas Kaven, der sich nach elf Minuten einen Finger verstauchte – eine lange Liste verletzungsbedingter Ausfälle.

Dieses und die Niederlage beim TSV Plön waren offensichtlich noch immer in den Köpfen der HSG-Akteure, denn der Tabellenführer tat sich gegen den Abstiegskandidaten im ersten Spielabschnitt schwer. Nach permanenten Rückständen mit bis zu drei Toren schafften es die Haie dennoch, zum Seitenwechsel ein 14:14-Unentschieden herauszuholen.

In Abschnitt zwei stand eine völlig andere Mannschaft auf dem Hallenparkett. Engagiert, aggressiv, zielstrebig – bereits nach zehn Minuten wurde eine Vier-Tore-Führung herausgespielt.

Die gut 230 Horster Zuschauer sorgten ihrerseits für ordentlich Stimmung auf den Rängen. „Die Halle Horst bebt“, entfuhr es Michael Schwarz, neben Michael Bigalke einer der beiden Hallensprecher, die immer wieder mit Sprüchen oder Lightshows einheizten. Zumindest in dieser Hinsicht ist die HSG Horst/Kiebitzreihe bereits aufgestiegen; um den sportlichen Aufstieg muss noch etwas gezittert werden.

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erstellt am 18.Feb.2014 | 16:00 Uhr

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