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Fußball-Oberliga : Hollerieth bittet weiter um Geduld

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Gelingt dem FC Elmshorn Sonntag bei Altona 93 die Wende? Die Erwartungshaltung bei Fans und Verein ist groß.

Wie schnell sich die Zeiten ändern. Als die Fußballer des FC Elmshorn und von Altona 93 das letzte Mal aufeinandertrafen, war der FCE noch der große Favorit. Und nach 90 Minuten, die der FCE an der Wilhelmstraße mit 4:1 für sich entschieden hatte, der umjubelte Oberliga-Meister. Am 12. Mai war das – anschließend wurde ohne Ende gefeiert.

Seitdem ist viel passiert. Gründe zu feiern gab’s in den vergangenen vier Monaten keine mehr. Und auch die vermeintliche Favoriten-Stellung ist dahin, wenn das Team von Trainer Achim Hollerieth am Sonntag erneut auf Altona 93 trifft – diesmal allerdings in der altehrwürdigen Adolf-Jäger-Kampfbahn (14 Uhr).

Neue Saison, neue Situation. Während Altona – vergangene Spielzeit mit neun Punkten Rückstand auf den FCE Vizemeister – erneut auf Platz zwei rangiert, dümpelt der Meister mit nur neun Punkten im Mittelfeld herum. Bislang konnten nur die beiden Aufsteiger Oststeinbeker SV (2:0) und SC Altertal-Langenhorn (2:1) besiegt werden. Und das auch nur mit allergrößter Müh und Not.

„Die Erwartungshaltung ist hoch. Zudem wird von außen vieles zu negativ gesehen“, bemängelt FCE-Trainer Achim Hollerieth, der die Kritiker weiter um Geduld bittet: „Wir haben eine neue Mannschaft, die sich erst finden muss – das dauert halt seine Zeit“, so Hollerieth, der im Training mehr und mehr „Fortschritte“ sieht.

Doch reichen diese aus, um in Altona zu bestehen, vielleicht sogar den dringend benötigten ersten Auswärtssieg zu erringen? „Wer viel arbeitet, wird am Ende auch belohnt“, erklärt Hollerieth, der weiter auf Aytac Erman verzichten muss. Die Freigabe-Unterlagen liegen beim DFB, doch der hat sich bisher nicht gerührt. FCE-Team-Manager Eugen Igel: „Ich gucke jeden Tag im Internet, ob sich was tut . . .“

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erstellt am 13.Sep.2013 | 13:30 Uhr

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