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Fußball-Landesliga : Hoffnung endet im Abseits

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Der FC Elmshorn unterliegt bei Germania Schnelsen unglücklich 0:1.

Dass er nicht alles versucht hat, das Ruder herumzureißen, wird Dennis Gersdorf nach der knappen 0:1-Niederlage des FC Elmshorn am Freitagabend bei Germania Schnelsen kaum vorzuwerfen sein. Als Ömer Aygün sich in der Halbzeitpause, mit Bus und Bahn direkt von der Arbeit kommend, einsatzbereit meldete, schickte der Trainer des Fußball-Landesligisten ihn auch direkt aufs Feld. Allein, auch Aygün vermochte es als ordnende Hand nicht, dem Elmshorner Spiel die Wende zu geben. „Damit tut man dem Jungen wohl auch keinen Gefallen mit, aber er ist einer, der uns immer geholfen hat“, begründete Gersdorf seine Maßnahme und stellte Aygün auch für den Kurzeinsatz kein schlechtes Zeugnis aus.

Das gab es aber wohl für das Niveau der gesamten Partie. „Es gab unheimlich viele Fehlpässe – und das auf Kunstrasen“, stellte Gersdorf für die erste Halbzeit fest. Es gab je eine Chance hüben wie drüben ehe der Gastgeber am Riekbornweg unmittelbar vor der Pause doch noch einnetzte.

Der FCE kam mit Aygün und mehr Schwung aus der Kabine. Die Germanen zogen sich immer weiter zurück während die Gäste Druck machten. „Wir haben aber insgesamt die letzte Konsequenz vermissen lassen“, so Gersdorf. Ausnahme 75. Minute: Jannik Ruhser ging steil und versenkte den Ball im Tor, eine Anerkennung fand dasselbige aber nicht wegen einer „sehr, sehr fragwürdigen Abseitsentscheidung“. Der Elmshorner Trainer versuchte dies bewusst vorsichtig zu formulieren, war er doch unlängst vom Hamburger Sportgericht erst zu einer Strafe von 100 Euro wegen seines Verhaltens verknackt worden.

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erstellt am 28.Sep.2015 | 16:00 Uhr

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