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Kreisliga 8 : Hoffen im Hofbräuhaus

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

TV Haseldorf bleibt auch unter neuem Trainer-Duo sieglos. Der SCP-Akteur Fröhlich haut aus 25 Metern einen raus.

shz.de von
erstellt am 07.Okt.2014 | 16:00 Uhr

„Es sieht nicht gut aus“, sagt Obmann Jörg Dalecki. Auch die neuen Trainer Ralf Huckfeldt und Reiner Wegner schafften es nicht, die Kreisliga-Fußballer des TV Haseldorf in sicheres Fahrwasser zu führen. Der Tabellenletzte der Staffel 8 bleibt nach der 1:4 (1:3)-Niederlage auswärts gegen Gencler Birligi sieglos.

Dalecki liefert die Erklärung für den Niedergang: „Uns fehlen acht ernsthaft verletzte Stammkräfte.“ Beim Oktoberfest am kommenden Freitag im Hamburger Hofbräuhaus wollen die Haseldorfer auf andere Gedanken kommen. „Mit einer vernünftigen Vorbereitung in der Winterpause kriegen wir den Klassenerhalt vielleicht noch hin“, hofft Dalecki.

Vier Teams sind in TVH-Sichtweite, darunter die Zweite von Union Tornesch, die ein 5:3 (3:2) über Roland Wedel II feierte. Pech hatte der Wedeler Savas Ayik, der zunächst das 1:0 der Gäste erzielte, in der 27. Minute aber auch einen Handelfmeter und damit das 2:2 verschuldete. „Unser Sieg war hoch verdient“, betonte der Tornescher Co-Trainer Eugen Knoll.

Der Tabellenvorletzte SV Hörnerkirchen erntete Lob und Trost, aber keine Punkte. In der 90. Minute drückte Steven Schönfeld den Ball nach einem abgewehrten Schuss von Colin Heath zum 2:1 (0:1) des 1. FC Quickborn über die Torlinie.

Nach eigenem Bekunden „Gerechtigkeitsfanatiker“ fühlte sich FC-Coach Andy Marten unwohl: „Unser Alexander Keck hatte vorher ein Foul verübt. Der Treffer hätte nicht zählen dürfen.“ Bis zur 88. Minute mussten die Fans des TuS Holstein Quickborn warten, ehe Marco Lindner einen abgelenkten Schuss von Daniel Agyei zum 1:0 des TuS über den Moorreger SV verwertete. Der glückliche Erfolg beschert den Quickbornern weiterhin Kontakt zum Tabellenzweiten Heidgrabener SV, den der SSV Rantzau II beim 2:3 (0:3) am Rande einer Punkteinbuße hatte.

Im Verfolgerfeld bewegen sich auch der Kummerfelder SV (nach einem 2:1/1:1 beim TSV Heist) und der SC Pinneberg, dessen Mittelfeldspieler Sebastian Fröhlich beim 5:2 (2:2) über den SV Rugenbergen III ein Traumtor aus 25 Metern glückte. „Sollte er jemals in seinem Leben wieder so einen raushauen, lade ich ihm zum Kaffee ein“, versprach der Bönningstedter Co-Trainer Mirco Basner.

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