Fussball-Landesliga : Hoffen darauf, dass der Knöchel hält

Seit seiner Jugend beim FC Elmshorn: Ömer Aygün ist eine zentrale Figur im Mittelfeld des Landesligisten.
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Seit seiner Jugend beim FC Elmshorn: Ömer Aygün ist eine zentrale Figur im Mittelfeld des Landesligisten.

Ömer Aygün vorm Spiel gegen Niendorf II wieder im Training

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10. März 2017, 16:04 Uhr

Die erste Angst war groß, doch die Entwarnung kam bereits am Montag. Ömer Aygün stand zu Trainingsbeginn auf dem Platz des FC Elmshorn an der Wilhelmstraße. Er spulte dann aber nicht das volle Programm mit ab, sondern begnügte sich mit einer Laufeinheit. Die wichtigste Erkenntnis aber lautete für den Fußball-Landesligisten: Der Knöchel, mit dem Aygün vergangenen Sonntag beim 1:0-Auswärtssieg über den SC Alstertal-Langenhorn umgeknickt war, hält – auch wenn Aygün beim Abschlusstraining am Mittwoch noch über leichte Schmerzen klagte. Einem Einsatz des „Sechsers“, der heute seinen 26. Geburtstag feiert, im Heimspiel gegen den Niendorfer TSV II (19.30 Uhr, Wilhelmstraße) stünde so nichts im Wege.

Aygün ist ein wichtiger Faktor für die Elmshorner Defensive und die Spieleröffnung. Betreuer Uwe Wölm weiß: „Wenn du den ersetzen musst, ist das nicht so einfach.“ Darüber, wie das ginge, musste sich Trainer Lars Lühmann zum Glück in dieser Saison wenig Gedanken machen. Mehr Einsätze – 16 bislang – hat als Feldspieler im grünen Trikot lediglich Madjid Albry (18). „Er ist eine zentrale Figur im Mittelfeld“, so Lühmann.

Die hatte Aygün vor Jahresfrist nicht mehr sein können, da er nach Handgreiflichkeiten beim Weihnachts-Hallenturnier in der Olympiahalle für die Rückrunde 2015/16 gesperrt gewesen war. Impulsiv ist das Spiel des Türken immer noch, aber: „Ich finde, dass er im Großen und Ganzen sehr besonnen ist“, sagte Lühmann, der bei dem für viele heute rätselhaften Ausraster Aygüns noch nicht in der Verantwortung beim FCE war.

Elmshorn hat heute Abend die Möglichkeit, eine Serie von drei Siegen in Folge auszubauen. Mehr Dreier am Stück schaffte der Club in dieser Spielzeit bislang nicht. Eine ähnliche Serie gab es aber in der Hinrunde: ebenfalls drei Erfolge – nacheinander gegen SCALA (6:0), Niendorf II (3:1) und den HEBC (4:1).

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